
Artikel 5 – Wenn die Wände Ohren haben
Artikel 5 des Grundgesetztes regelt die Meinungsfreiheit. Hani* und Bilal aus Syrien erzählen, wie es um die Meinungs- und Pressefreiheit in ihrem Heimatland steht, aber auch, wie sie die Meinungsfreiheit in Deutschland erleben.

Artikel 3 – „Gleichheit ist der Sauerstoff einer Gesellschaft“
Sahar aus Afghanistan spricht über Artikel 3: Die Gleichheit aller Menschen. Für sie als Menschenrechtsaktivistin hat dieses Recht eine besondere Bedeutung.

Artikel 2 – Persönliche Freiheit bedeutet Demokratie
In Artikel 2 geht es um die freie Entfaltung der Persönlichkeit und damit um Freiheit – ein Begriff, der sehr viele Bedeutungen haben kann. Darüber spricht Antonios aus Syrien in unserem Interview.

Artikel 1 – Menschenwürde braucht soziale Gerechtigkeit
Das Grundgesetzt beginnt in Artikel 1 gleich mit einem bedeutsamen Wort: Menschenwürde. Was genau gehört alles dazu? Und versteht man bei verschiedenen Übersetzungen in andere Sprachen das gleiche darunter? Shaghi aus dem Iran teilt ihre Gedanken dazu.

Das Grundgesetz wird 70
Das Grundgesetz ist seit dem 23. Mai 1949 die Grundlage für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland. Wie ist es entstanden und was steht drin? Ein Ausblick auf unsere Artikelreihe zum Geburtstag des Grundgesetzes.

Korrekte Konfekte – Ein Tag bei kulturchoc
Beim Hamburger Sozialunternehmen „kulturchoc“ stellen Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund süße Leckereien her. Sahar Reza hat sich die Initiative angesehen und ist begeistert.

Gulasch bringt uns zusammen
Gemeinsam Essen verbindet. Das wissen die meisten, die sich regelmäßig zuhause oder in Restaurants mit Freunden verabreden. Auch zwischen Menschen verschiedener Herkunft kann das Essen eine Brücke sein – und ein lustiges Vergnügen, wie Schadi Al Salamat beschreibt.

Vegane Regenbogenspieße für den Grill
Regenbogenspieße – Das Rezept Zutaten: 10 Holzspieße Salam, schön, dass du da bist! Wenn du den vollständigen Artikel lesen möchtest, melde dich hier kostenlos im Online-Magazin an: Einloggen. Wenn

Warum sind die deutschen Frauen so kalt?
Ist Titel dieses Beitrags eine Verallgemeinerung? Ja, das ist er. Und Sie können argumentieren, dass Verallgemeinerungen nicht richtig sind, selten stimmen und nicht weiterhelfen. So ist es! Aber es gibt Trends in der Gesellschaft. Und es gibt Geschichten. Die erste Geschichte handelt von Imad und Katharina.

Recyclehero: Alessandro, Nadine und die Helden des Alltags
Mit der Entsorgung von Altglas und Altpapier etwas Gutes tun? Nadine und Allessandro von Recyclehero beschäftigen Geflüchtete, Obdachlose und Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt nicht leicht haben. Leonardo de Araújo hat mit ihnen gesprochen.

Katastrophenhilfe braucht Humanitäre Logistik
Der Brasilianer Douglas Sant’ Anna da Cunha (34) ist ausgewiesener Fachmann für Humanitäre Logistik und arbeitet seit vielen Jahren in Katastrophengebieten. So war er beispielsweise in brasilianischen Flüchtlingslagern in Teresópolis und Petrópolis im Einsatz. Dieser Bericht gibt Einblick in seine Arbeit.

Eine deutsch-deutsche Fluchtgeschichte
Die Flucht von Connie M* im Jahr 1989 führte nicht übers Mittelmeer, sondern von der DDR in die BRD. Ihre Erinnerungen spannen einen weiten Bogen: Von den ersten Plänen bis zu dem Gefühl, wirklich angekommen zu sein im Westen, vergehen Jahre. Ein langer Text voller Spannung, Hoffnung, Enttäuschung – und eine Ermutigung.

Musiktheaterprojekt – Verführung aus dem Serail
Wie viel hat Mozart heute eigentlich mit uns zu tun? Wie aktuell sind die Fragen, die er in seinem Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ stellt? Das dokumentarische Musiktheaterprojekt „Positionen|Verführung aus dem Serail“ des Theaters Bremen öffnet einen Raum für ganz unterschiedliche Antworten – gemeinsam mit Menschen aus verschiedenen Ländern.

Erinnerungen und Betrachtungen
Erinnerungen sind nicht immer schön. Manchmal verursachen sie Alpträume. Rosa Abdullah hat einen Onkel, der wie ein Vater für sie war. Eines Tages verschwand er – vermutlich in einem syrischen Gefängnis. Die Gedanken daran quälen unsere Autorin noch heute.

Der Axtbrei
Heute zeigen wir euch, wie man aus einer Axt Brei kochen kann. Dieses Rezept kommt aus einem russischen Märchen von einem schlauen Soldaten und einem sehr geizigen Weib. Der Soldat bat sie um Essen, die Alte aber war zu knauserig, da zeigte ihr der Veteran, wie man aus einer einfachen Axt eine köstliche Mahlzeit zubereiten kann! Aber Achtung: Kochen auf eigene Gefahr!

Der Islam und die Demokratie
Immer wieder hört man aus Forschung und Politik, der Islam lasse sich nicht mit einer demokratischen Grundordnung vereinbaren. Doch es ist nicht der Glaube an den Islam, der die Demokratie verdrängt, sagt Hussam al Zaher.

Der Irak – sicher genug für die Rückkehr?
Von der Politik werden immer mehr Staaten als sichere Herkunftsländer deklariert, um Abschiebungen rechtfertigen und durchführen zu können. Doch stimmen diese Einteilungen auch mit der Lebensrealität der Menschen überein? Jaafar Nasrawi sagt, der Irak ist alles andere als sicher.

Wer sind die Flüchtlinge?
„Wir waren wie ein Salat in einer Schüssel“, erinnert sich Shadi Al Salamat an die erste Zeit in einer Gemeinschaftsunterkunft. Das Zusammenleben mit ganz unterschiedlichen Menschen – das sind Erfahrungen, die uns helfen können, einander besser zu verstehen.

„Det is Berlin.“
Die Erwartungen an Geflüchtete, die nach Deutschland kommen sind hoch: Sie sollen sich integrieren, die Sprache lernen, sich ein neues Leben aufbauen und dabei noch die Traumata von Krieg und Flucht aufarbeiten. Im dritten Text unserer Reihe „Frieden zwischen Hier und Dort“ schreibt unsere Autorin von ihrem Kulturschock in Berlin und der Last ihrer Vergangenheit.

„Auch ich habe Privatsphäre verdient.“
Als Nada nach Deutschland kam, wurde von ihr erwartet, dass sie sich anpasst und sich „integriert“. Doch bedeutet Integration, dass man nicht mehr sein darf, wer man ist? Die Autorin erzählt im Rahmen unserer Reihe „Frieden zwischen Hier und Dort“ von den Erwartungen der deutschen Gesellschaft an sie und ihrem Wunsch nach Privatsphäre.

Halal-Essen im Asylland: Zwischen Stromschlag und Integration
Gemeinsames Essen fördert die Vertrautheit zwischen Menschen. Manchmal aber stehen der Tischgemeinschaft unterschiedliche Auffassungen zu Halal und Haram beim Verzehr von Fleisch im Wege. Genau betrachtet, kommt vor allem die Frage nach Barmherzigkeit ins Spiel.

Keiner lernt aus den Erfahrungen der anderen
Ghoufran Qadi sehnt sich im Museum für Islamische Kunst zurück nach Aleppo. Sie fragt sich aber auch, ob die Menschen jemals aus der Geschichte lernen. Denn was die verschiedenen Kulturen vereint, ist die Erfahrung des Krieges. In ihrer Gegenwart oder ihrer Vergangenheit. Dieser melancholische Text ist der dritte Artikel unserer Reihe „Frieden zwischen Hier und Dort“.

Fehlende Papiere für den Mietvertrag?
Eine bezahlbare Wohnung finden – das ist echt schwer! Und wenn dann kurz vor Vertragsabschluss noch Papiere fehlen, stellt sich die Frage: Wird mir der Vermieter trotzdem vertrauen? Kein einfaches Thema – aber wichtig für ganz viele! Anwältin Angelika schreibt, worauf man bei der Wohnungssuche achten sollte.

Deutschland – der letzte Hafen?
Es sind die Erinnerungen an die Heimat und die Erfahrungen in Deutschland, die viele Geflüchtete und Migranten vereinen, sagt Samaa Hijazi. Ihr Text ist der Erste unserer Reihe „Frieden zwischen Hier und Dort“, der im Rahmen des gleichnamigen Schreibworkshops für geflüchtete Frauen enstand.

Workshop „Frieden zwischen Hier und Dort“
Kefah Ali Deeb lebt in Berlin und schreibt seit 2015 eine Kolumne für die taz. Das Schreiben half ihr dabei, in Deutschland anzukommen. Diese Erfahrung wollte sie weitergeben und veranstaltete Schreib-Workshops für geflüchtete Frauen. Hier erzählt sie, was sie dazu motiviert hat.

Wenn die Mutter die Tochter verkuppelt
Anja erzählt eine Liebesgeschichte. Allerdings nicht ihre eigene, sondern die von ihrer Tochter Jessica und deren Freund Eili. Ein bisschen Verkuppeln war dabei, als die beiden sich näher kamen. Zum Glück! Denn heute leben sie glücklich als deutsch-syrisches Paar in Schleswig-Holstein.

„Lage in Libyen ist für alle katastrophal“
Die Lage für Geflüchtete in Libyen ist katastrophal. Da sind sich Organisationen wie Human Rights Watch und das UNHCR einig. Wir haben mit Salah Ngab gesprochen, der aus Libyen stammt und dort als Journalist gearbeitet hat. Er sagt: Einem Land, in dem die Diktatur herrschte, kann man nicht einfach die westliche Demokratie überstülpen.

Beziehung auf Vorbehalt – Liebe, Dublin und Tattoos
Beziehungen interkultureller Art sind unser Thema im März und April. Unsere Autorin Nina lebt seit einiger Zeit mit Aras zusammen, der aus Syrien geflüchtet ist. Hier erzählt sie ganz offen über ihre Beziehung und die damit verbundenen Herausforderungen, z.B. in der Familie.

Solidrinks – Drinks für eine gute Sache
Wie kann man die Gesellschaft eigentlich nachhaltig fördern? Man gründet ein Unternehmen? Nicht irgendein Unternehmen. Solidrinks eben. Das soziale Getränkeprojekt aus Berlin wurde vor allem durch seine Mate-Limonade berühmt – und unterstützt dabei Geflüchteten-Initiativen.

Köfte-Burger mit Dattel-Frischkäse Soße
Als Fusionsküche wird die Kombination unterschiedlicher Esskulturen und Kochkünste verstanden. Fusion Food und Crossover Kitchen liegen seit einigen Jahren voll im Trend. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt! Heute gibt es von uns das Rezept für leckere Köfte-Burger.

Mit Flüchtlingsstatus in die syrische Botschaft?
Anwältin Angelika aus unserem Team greift in in dieser Rubrik immer wieder Themen auf, bei denen es um rechtliche Fragen geht. Heute dreht sich die Frage um die syrische Botschaft: Kann ein anerkannter Flüchtling beispielsweise wegen seines Passes in die syrische Botschaft gehen, ohne Angst um seinen Flüchtlingsstatus oder Repressalien haben zu müssen?

Literally Peace – schreiben für den Frieden
Literally Peace – das bedeutet: Geschichten erzählen von Krieg und Frieden, von Liebe und Leben in verschiedenen Teilen der Welt. Viele junge Menschen beteiligen sich bereits daran.

Ich und Deutschland – ein Erfahrungsbericht
Entscheidungen von Behören sind mitunter schwer nachvollziehbar. Manche Antworten wirken widersprüchlich und auf hoffnungsvollen Wegen tauchen immer wieder Hürden auf. Dabei läuft die Zeit: Viele Geflüchtete würden wichtige Lebensjahre gern für Arbeit und Ausbildung nutzen.

Bitte erklärt mir nicht, was ich selber erlebt habe! Zum Umgang mit Rassismus
Am 21. März ist der internationale Tag gegen Rassismus. Idris I. berichtet, wie er Rassismus erfährt, seit er sein Heimatland verlassen hat. Seine Schreibpartnerin Lilly hört zu und lernt, dass es genau das ist, was am meisten hilft, wenn Menschen Rassismus erfahren.

Zum Jubiläum: Zusammen wird es interessant
Reiben, helfen, trösten, aufbauen… – das und noch viel mehr geht besser, wenn man zu zweit ist. Die kleinste Einheit sind zwei Menschen. Und so viel mehr kann sich daraus entwickeln! Zwei Jahre Flüchtling-Magazin -. auch daraus hat sich viel entwickelt. Eine neue „Zweier-Geschichte“ zum Jubiläum!

Ein Iraker in Deutschland: Ich habe ein Ziel
Seit 2015 lebt Jaafar Al-hthal als Journalist aus dem Irak in Deutschland. Viel hat er hier bereits über Demokratie und Gesetz, über den Wert von Freiheit und die Suche nach Wahrheit gelernt. Und er hat ein klares Ziel vor Augen. Davon erzählt er in diesem Bericht.

Heimat und Heimatliebe
Der Begriff „Heimat“ ist spätestens seit Seehofers Heimatministerium wieder in der Diskussion. Die meisten denken bei der Heimat an den Ort, an dem sie geboren wurden. Nicht Shaalan Alali. Für ihn ist Heimatliebe etwas anderes.

Heirat zwischen Deutschland und Syrien
In dieser Rubrik beantwortet Anwältin Angelika Willigerod Bauer rechtliche Fragen, die uns zugesendet werden. Diesmal geht es um das Thema Heirat. Kann ein Syrer, der in Deutschland lebt, eine Frau in Damaskus heiraten, ohne bei der Eheschließung selbst anwesend zu sein?

Die Macht der Sprache
Unsere Sprache prägt, wie wir denken. „Framing“ ist der wissenschaftliche Begriff dafür. Michael Winsel beschreibt, was es damit auf sich hat und wieso es manchmal keinen großen Unterschied macht, wie ein Wort benutzt wird, sondern dass es benutzt wird.

Tattoos sind Erinnerungen ans Leben
Tattoos verraten Geschichten des Lebens – wie diese beiden Männer aus dem Irak zu erzählen wissen. Und vor allem: Mit ihren Tätowierungen tragen sie auch ein Stück Erinnerung an ihre Mutter mit sich herum. Denn die Geschichte der Tätowierungen ist auch eine Geschichte der Frauen.