Aus zwei mach mehr

Zwei Jahre gibt es das Flüchtling-Magazin im Februar 2019. Zwei ist unser Thema zum Jubiläum. Zwei heißt gemeinsam, heißt Team. Ein Paar sind zwei und viele die hier ankommen, hoffen auf eine zweite Chance. Wer zwei Sprachen spricht, versteht die Menschen in mindestens zwei Ländern und der Zweite hat es fast zur Spitze geschafft. Mehr als zwei Autor*innen schrieben kurze Texte für uns, manche zu zweit im Tandem. Wer zwei Minuten Zeit hat, wird Spaß an diesen kurzen Geschichten haben.

Zwei Personen sind schon ein Team. Zu zweit ist man eben nicht alleine. Und zusammen schafft man mehr. Es ist wie beim Tandem-Fahren: Man teilt sich den Kraftaufwand und kommt immer gemeinsam ans Ziel. Wer nicht mehr kann, macht Pause und trotzdem geht es weiter. Allerdings benötigt man auch eine gute Kommunikation und muss sich aufeinander einstellen. Zwei Personen oder ein Tandem können der Anfang für eine Gemeinschaft sein, z.B. eine Community der Schreibenden – gegen Rechts, gegen Rassismus, für Menschenrechte, faire Asylverfahren und sichere Fluchtwege. Aus zwei Personen werden schnell mehr: 2, 16, 256 … Deshalb das Schreibtandem-Projekt des Flüchtling-Magazins.

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Artikel 19 – Der Rechtsweg steht jedem offen

Die Willkür des Staates soll durch das Grundgesetz vermieden werden. Dank Artikel 19 haben „normale“ Bürger*innen die Möglichkeit, gegen den Staat vorzugehen – eine der wichtigsten Grundlagen des Rechtsstaats, wie Angelika Willigerod-Bauer und Jalal Amin aus Syrien finden.

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Adivasi Frauen – Verlassen, verschleiert und voller Stärke

Überleben können die Adivasi nur durch Migration. Ihre Männer gehen in den stärker industrialisierten Bundesstaat Gujarat oder ins Ausland, um dort unter schwierigen Bedingungen für wenig Geld zu arbeiten. Sie lassen ihre Frauen in abgelegenen Dörfern zurück, mit wenig Freude, aber viel Arbeit.

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Kategorie & Format
Autorengruppe
Anna Heudorfer
Anna hat Medienwissenschaften studiert und promoviert in der Erwachsenenbildung. . In ihrem zweiten Job arbeitet sie für eine Hamburger Stiftung als Projektkoordinatorin eines Weiterbildungsprogramms. „kohero ermöglicht mir, online und offline gemeinsam mit tollen Menschen für gesellschaftlichen Zusammenhalts zu kämpfen. Jede*r hat eine Geschichte zu erzählen – dieses Motto des Magazins ist für mich die Grundlage dafür!“

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