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„Ich fühle mich in Barsinghausen Zuhause“

Seit 2013 gibt es den Runden Tisch für Integration in Barsinghausen. Dabei handelt es sich um eine Art Netzwerk zwischen all denjenigen, die sich mit dem Thema Integration beschäftigen. In der Interkulturellen Woche stellt der Runde Tisch geflüchtete Menschen vor, die neu in die Stadt gekommen sind. Dieses Mal ist Mahdi Hosseyni an der Reihe. Er will sich in Deutschland ein neues Leben selbstbestimmtes Leben aufbauen. 

Mahdi HAG. Foto Privat

BARSINGHAUSEN (red). Mahdi Hosseyni: Ich bin am 6. April 1999 in Maschad/Iran geboren. Bin aber afghanischer Herkunft. Meine Kindheit und Jugend habe ich im Iran verbracht. Dort habe ich mit meinen Eltern und meinen fünf Geschwistern gelebt. Wir haben in einem Haus gewohnt und mein Vater hat als Lehrer gearbeitet.

Mein Weg nach Deutschland

Mit 16 Jahren bin ich dann nach Deutschland geflüchtet. Da ich zu hause geboren wurde, besitzen weder meine Eltern noch ich Dokumente über meine Geburt. Im Iran wurde ich sehr oft nach meinen Dokumenten gefragt und bekam viele Probleme. Ich war in einer schwierigen Lage, da die Polizei von mir Dokumente forderte, mir allerdings keine ausstellen wollte.
Meine Situation und die Zukunftsperspektive waren sehr schlecht. Ich war quasi ein Staatenloser in meinem eigenen Land. Als die Repressionen immer mehr wurden, entschloss ich mich nach Europa zu gehen. Ich kam schließlich nach Deutschland und wurde in die Stadt Barsinghausen gebracht.

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