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next station – Gefangen in einer Erinnerung

Mohammad Alsheikh und Ahmed Bazarto erzählen im Film next station von der Flucht aus Syrien und Ankommen in Deutschland. Im Interview berichten die Produzenten des Films von falsch verstandener Integration, dem Umgang mit Einsamkeit und davon, wie es sich anfühlt, in einer Erinnerung gefangen zu sein.

dunkler verlassener U-Bahnhof
Fotograf*in: Alex Rainer auf Unsplash

Emily: Erzählt zuerst etwas zur Entstehungsgeschichte von next station. Ihr hattet zuvor keine Erfahrung im Filmdreh. Wie seid ihr dann dazu gekommen, ausgerechnet einen Film zu machen?

Mohammad: Ich wollte den Regie Master an der Hamburg Media School studieren, und für die Bewerbung muss man einen Film drehen. Also habe ich gemeinsam mit Ahmad überlegt, wie können wir mit dem Film auch eine Nachricht überbringen? Da ist uns eingefallen, dass in den letzten zwei Jahren viele junge Menschen gestorben sind, und dass uns das sehr bedrückt.

Emily: Was meinst du damit, dass junge Menschen gestorben sind?

Mohammad: Einige junge Geflüchtete sterben vom Stress, weil sie nicht die richtige Hilfe erhalten, weil sie sich nicht richtig integrieren können. Sie studieren vielleicht an der Uni, aber sie haben niemanden zum Reden, kaum Freunde, nicht wie es damals in der Heimat war.

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Für den Sujet-Verlag, der in Abgrenzung zum eher negativ konnotierten Begriff der Exilliteratur von „Luftwurzelliteratur“ spricht, passt diese vielschichtige Erinnerung…
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