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Rezenzion zu Nat Isabel: Hot Mixed Girl (2023)

In ihrem Buch liefert Nat Isabel, wie der Titel verspricht, vor allem eines: eine Dekonstruktion. Eindimensional ist die ganze Sache dennoch nicht. Eine Rezension.

Fotograf*in: Unrast Verlag

Im Buch finden viele Prozesse gleichzeitig statt: Man stößt neben der Dekonstruktion (Aufzeigen von Diskurs), im ersten Teil, auf eine allmähliche Rekonstruktion (zeithistorische Aufarbeitung des Schwarzseins in einem deutschen Kontext) und schlussendlich auch eine Konstruktion (Analyse anhand der eigenen Erfahrung) der Autorin Nat Isabel von sich selbst und ihrer Geschichte, das jedoch im zweiten Teil. Hierin wird das Kernthema – die Existenz im weiblichen Schwarzen Körper in Deutschland – ontologisch subjektiviert. Die Autorin führt diesen Prozess anhand ihrer eigenen Person durch (subjektiv), wobei sie eine einzigartige Diskursübersicht anbietet (objektiv).

Vom Objekt zum Subjekt

In diesem beidseitigen Kontext wird ein ganzes ,,Portfolio“ an Themen diskursiv neu verhandelt, grundlegend sowie gegenwartsbezogen vertieft, so dass dabei gleichzeitig auch ein ablesbarer Emanzipationsprozess eingeleitet wird.

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Homayun studierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Allgemeine Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie und Vergleichende Religionswissenschaft. Seine Promotion schloss er in der Neu-Iranistik und Islamwissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen zum Thema „Ethnische Minderheiten im iranischen Film“ ab. Seinen Post-Doc absolvierte er am Exzellencluster für Normative Ordnungen am Lehrstuhl für Ethnologie und Postkoloniale Studien in der Goethe-Universität.
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Homayun studierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Allgemeine Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie und Vergleichende Religionswissenschaft. Seine Promotion schloss er in der Neu-Iranistik und Islamwissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen zum Thema „Ethnische Minderheiten im iranischen Film“ ab. Seinen Post-Doc absolvierte er am Exzellencluster für Normative Ordnungen am Lehrstuhl für Ethnologie und Postkoloniale Studien in der Goethe-Universität.
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