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Der verlorene Vater

In „Der verlorene Vater“ lässt Autorin Edwige Danticat ihre Protagonistin in die Vergangenheit ihres Vaters blicken – und in die Abgründe des Menschseins. Eine Rezension.

Fotograf*in: Matthew LeJune auf unsplash

Die Handlung des Romans „Der verlorene Vater“ spielt in New York und auf Haiti, einer krisengeschüttelten Insel in der Karibik. Armut und Naturkatastrophen und wechselnde autokratische, korrupte Regierungen bestimmen den Alltag der Menschen. Dabei war die Insel, damals noch die französische Kolonie Saint-Domingue, durch den Sklavenaufstand Ende des 18. Jahrhunderts, ein Hoffnungsschimmer: Er führte zur Gründung des ersten freien Staates in Lateinamerika. Damals kämpfte man gegen die fremden Kolonialisten, alle späteren Kämpfe waren gegen die eigenen Bürger.

Die diktatorischen Zeiten des „Papa Doc“ Francois Duvalier und seines Sohnes Jean Claude, genannt „Baby Doc“ in den 1950ern waren ideale Voraussetzungen für die gefürchteten Milizen und Todesschwadronen der Tontons Macoutes, die den Vodoo-Glauben der Bevölkerung in ihr Machtgefüge einbauten. Schon ihr Aussehen und Auftreten war martialisch.

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