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Niemand fragt mich nach meinen Träumen

Ahmad Al Shlash ist 22 Jahre alt. Seit Juni 2015 wohnt er in Passau und studiert Informatik. Im Verlauf der viereinhalb Jahre hat er erfahren, was es heißt, als  Flüchtling in Deutschland zu leben. Er betont: Nicht alle Deutschen sind so, wie er es hier beschreibt. Und am Ende erzählt er auch von seiner Hoffnung.

Ahmad Al Shlash

Was ich zu Beginn sagen möchte: Mit den Szenen, die ich hier beschreibe, bringe ich meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Ausdruck.  Ich stelle es den Lesenden frei, das zu akzeptieren oder in den Müll zu werfen.

Meine Erfahrung bei der Arbeit

Egal wie gut du bist und wie viel Mühe du dir auch gibst – du wirst  immer als „Nummer 2“ eingestuft. Auch wenn du ohne Absicht einen Fehler machst, liegt es nicht daran, dass du ein Mensch bist und dir als Mensch eben auch Fehler passieren können.  Stattdessen hörst du: Es liegt an deiner Kultur und „bei uns in Deutschland sollte man so und so sich benehmen“. Ja, Leute, ich weiß! Aber ich habe es nur aus Versehen gemacht oder ich war vielleicht nur schlecht gelaunt. Die Antwort: Nein, bei euch kann man das sagen bzw. machen, aber in Deutschland NICHT.

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In Bochum – da fühlte sich Hiba Nasab bereits heimisch. Dann aber musste sie mit ihrer Familie nach Kassel…
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Autorengruppe
Ahmad Al Shlash
Ahmad kommt aus Syrien und ist 23 Jahre alt. In Deutschland lebte er seit 2015. Er studiert Wirtschaftsinformatik an der Universität Passau und arbeitet neben seinem Studium in der Gastronomie. Er mag Schauspielen, Fußball und Fotografie.  
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