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Sich seiner Privilegien bewusst werden

In Deutschland wurde Rassismus viel zu lange als reines Problem rechter Extremist*innen definiert. Verschiedene aktuelle Geschehnisse zeigen: Rassismus ist ein tiefliegendes Problem in unserer Gesellschaft.

Da wir in Deutschland in einer weißen Mehrheitsgesellschaft leben, ist es wichtig, dass wir auch durch die Perspektive der Critical Whiteness auf Rassismus schauen. Diese stellt eine grundsätzliche politische Auseinandersetzung unter weißen Menschen mit ihren Privilegien dar. Um zu verdeutlichen, dass Critical Whiteness nicht nur eine amerikanische Thematik ist, nutzen wir hier an dieser Stelle den übersetzten Begriff Kritische Weißseinsforschung. Dass sie als weiße Menschen privilegiert sind, ist den meisten Weißen in unserer Gesellschaft tatsächlich gar nicht bewusst. Mit dem Wissen und der Aufarbeitung weißer Privilegien kann Rassismus abgebaut werden. 

Weiße Privilegien

Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, fällt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema oft schwerer. Sie spüren durch ihre Hautfarbe und die damit verbundenen Privilegien und die Position in der Gesellschaft keine negativen Auswirkungen. Weiße Menschen sind nicht mit den Nachteilen und den damit verbundenen Problemen konfrontiert, die ihre Privilegien in der Gesellschaft für andere Menschen mit sich bringen.

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