„Wenn die AfD regiert, könnte die Gefahr aus Deutschland selbst kommen“, sagt Ilyas. Frida fühlt sich in Deutschland nicht mehr willkommen. Beide lehnen den Wehrdienst ab. Ihre Geschichten verdeutlichen, warum die neue Wehrpflicht bei jungen Menschen mit Migrationsgeschichte auf Widerstand stößt.
Im Kulturhaus Süderelbe gibt es eine von Geschichtswerkstätten einzelner Stadtteile entwickelte Ausstellung zu Migration in Hamburg. Ergänzend dazu fand eine Lesung der Journalistin und Autorin Ira Peter statt, die 1992 selbst aus Kasachstan nach Deutschland auswanderte.
Migration als Kraft, nicht als Krise: Die Migrantennale 2025 macht Exil und Erinnerung durch künstlerische Ausdrucksformen im Saalbau Witten sichtbar - vielsprachig, politisch und gesellschaftlich relevant
„Leerer Wahnsinn“? Nicht für Migrant*innen. Trumps Rhetorik dient als Verstärker für eine schonungslose Abschottungspolitik - auch in Europa. Seine Drohungen verschieben, was politisch sagbar ist und machen restriktive Maßnahmen salonfähig. Ein gefährlicher Diskurs, der reale Existenzen trifft
Formulare, Prüfungen, Warten: Für viele zugewanderte Fachkräfte wird die Berufsanerkennung zum jahrelangen Kampf. Dabei werden ihre Qualifikationen händeringend gesucht. Iryna beschreibt, wie wichtig Mentoring-Programme sind, um diesem Paradox zu entfliehen
Nach den ICE-Einsätzen in Minnesota, bei denen zwei Menschen getötet wurden, wächst die Angst vor Trumps Einwanderungspolitik. Razzien und Abschiebungen prägen den Alltag vieler. So auch den von Carlos, der seit zehn Jahren ohne Papiere in den USA lebt und zunehmend von Unsicherheit gezeichnet ist
Integration hat keine Deadline, Solidarität kein Verfallsdatum. Zehn Jahre später ist die eigentliche Aufgabe klarer denn je: Gesellschaft ist kein Projekt, das man einfach abschließen kann. Entscheidend ist, ob wir Strukturen für ein dauerhaftes Miteinander geschaffen haben.
In Köln-Kalk soll ab 2029 ein Ort für Erinnerung, Teilhabe und demokratischen Dialog entstehen. Das partizipative Museumskonzept vom Museum Selma gibt persönlichen Geschichten ein Gesicht – und macht Migration als Teil deutscher Geschichte sichtbar.
In der Ausstellung „A Dry Mouth“ im Hamburger Frappant e.V. fragen drei Künstlerinnen – Razan Sabbagh, Remi Alkhiami und Laura Mahnke – wie wir einander zuhören und solidarisch handeln können: nicht trotz, sondern gerade wegen unserer unterschiedlichen Perspektiven und Biografien.
Ein Verbrechen in Aschaffenburg erschüttert nicht nur eine Stadt, sondern wirft lange Schatten auf das Leben Unschuldiger. Zwischen gesellschaftlicher Stigmatisierung und politischer Instrumentalisierung stellt sich die Frage: Wie lange müssen wir die Last einer Schuld tragen, die nicht die unsere i
Welche Erfahrungen machen Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt? Vor welche spezifische Herausforderungen sehen sie sich gestellt? kohero-Autor Abdul folgt Orwas Weg auf dem deutschen Arbeitsmarkt.