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Klimakrise, Flucht – und unsere Verantwortung

Die Klimakrise ist eine Gefahr für die Menschheit, deren wir uns noch nicht vollumfänglich bewusst sind. Eine Krise, die aktuell durch die Coronakrise in  den Hintergrund gedrängt wird.

Fotograf: USGS on Unsplash

Vor ca. 150 Jahren begann die Menschheit, mit der Industrialisierung den Planeten Erde zu zerstören. Es gibt eine Menge von Schäden, die die Menschheit angerichtet hat, ob es die Müllberge sind oder die verseuchten Flüsse. Die schlimmste Krise aller Zeiten, ist die anthropogene Klimakrise, sie wird alle Menschen betreffen, egal wo sie auf diesem Planeten leben.

Neben den Bränden und dem Aussterben von Wildtierarten (ein Beispiel ist der Eisbär, dessen Lebensgrundlage durch die Klimakrise verschwindet) gehören das Verschwinden von Gletschern,  Extremwettwetterereignisse und die Dürre in verschiedenen Ländern zu den Folgen.

Treibhausgasemissionen

Die beiden häufigsten Treibhausgase sind Kohlendioxid und Methan, wobei Methan noch das schädlichere Gas ist. Kohlendioxid ist ein Spurengas in der Atmosphäre. Wenn es da verbleibt, wirkt es als Treibhausgas. Aber es ist unverzichtbar hier auf der Erde, da Bäume und andere Pflanzen es für die Photosynthese brauchen. Sie nehmen den Kohlenstoff auf und geben den Sauerstoff wieder ab.

Durch die Emissionen von Industrie, Verkehr, Haushalten u. a. gelangt Kohlendioxid auch in die Meere und übersäuert diese. Dadurch verschwinden auch viele Meeresorganismen, die vielleicht noch gar nicht entdeckt worden sind.

Methan ist das gefährlichste Treibhausgas, es ist 72-mal schädlicher als Kohlendioxid. Der amerikanische Forscher Kirk Smith ist Mitglied des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) sagt, dass die fast einzige Ursache der Methanemissionen in der Tierhaltung liegt. Das World Watch Institute (WI) zeigt, dass die Tierproduktion weltweit zu Kohlendioxidemissionen von 32.564 Millionen Tonnen pro Jahr führt. Bei gleichzeitiger Entwaldung, zur Gewinnung von Fläche für die Produktion von Futtermitteln, gehen weitere wichtige CO2-Speicher verloren.

Maneka Gandhi sagte: „Fleisch zerstört den größten Teil unserer Wälder, verschmutzt unser Wasser, verursacht Epidemien und füllt dadurch unsere Krankenhäuser. Wir müssen unsere Lebensweise verändern, um die Erde zu retten.“ Albert Einstein sagte: „Nichts wird der menschlichen Gesundheit mehr nutzen oder die Chance für ein Überleben des Lebens auf der Erde mehr erhöhen, als die Weiterentwicklung zu einer vegetarischen Ernährung.“

Das Schmelzen der Polkappen

Auch hier kommen viele Katastrophen zusammen. Zuerst die oben gerade angesprochene, denn auch dabei tritt Methan aus. Im Norden Sibiriens, wo das Eis stark zurückgegangen ist, liegt der Permafrost frei. Wenn der auftaut, was bereits begonnen hat, dann könnte das der Kipppunkt sein, an dem wir die Klimakrise nicht mehr aufhalten können, denn da ist sehr viel Methan in Form von Methanhydrat gebunden. Laut dem Geologen John Acheson würden in den Tundra-Ebenen 400 Gigatonnen Methan freigesetzt werden. Die Daten zeigen, dass es 1978 noch 8 Millionen Quadratkilometer Eis in der Arktis gab und 2010 waren es nur noch 5,5 Millionen Quadratkilometer.

Die nächste Katastrophe ist der Anstieg des Meeresspiegels, wobei viele Küstenstädte verschwinden werden. Schon heute sind einige Inselgruppen betroffen, wie z. B. die Fidschi Inseln im Südpazifik, die schon viel Land verloren haben. Man schätzt, dass sie noch in diesem Jahrhundert fast verschwunden sein werden, soweit die Prophezeiung von Experten.  Auch die Malediven sind stark gefährdet, da sie nur ganz knapp über dem Meeresspiegel liegen.

Die Überfischung der Meere

Wissenschaftler schätzen, dass in den letzten 60 Jahren durch die Überfischung der Fischbestand um 90% gesunken ist, was ebenfalls zur Übersäuerung der Weltmeere beiträgt. Da Fische große Mengen an Kohlendioxid speichern können, haben sie die gleiche Aufgabe wie Bäume u. a. Pflanzen an Land.

Die Folgen für die Menschheit

Zusammengefasst kann man bei Betrachtung aller Abschnitte sagen: Würde die Klimakrise mit all ihren Folgen zu 100% eintreten, dann bedeutet das Millionen von Geflüchtete auf dem gesamten Planeten. Schon heute fliehen viele Menschen vor Dürre und anderen Katastrophen. Für die Zukunft bedeutet das, dass uns vor diesen Fluchtbewegungen keine Mauer schützen kann. Wir tragen heute dafür die Verantwortung, dass dieses Schicksal der Menschheit erspart bleibt.

Das Thema ist sehr wichtig und bedarf der Aufmerksamkeit aller Bewohner des Planeten. Denn dieser Ruf zum Vegetarismus ist ein edler Ruf. Das erste Ziel ist es, den Planeten vor dem zu schützen, was ihn bedroht. Das zweite Ziel besteht darin, uns und unsere Seelen davor zu schützen, Karma zu töten.

Der Ruf zum Vegetarismus wird zu einer edlen menschlichen und spirituellen Wahl. Wenn Sie säen, ernten Sie.

Diese Artikel wurde mit Michael Winsel im schreibtandem geschrieben.

                                                                                                                                                                                                                                                                              

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