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Durch das Schreiben verarbeite ich Erfahrungen

María Teresa González Osorio studierte Jura und Psychologie in ihrem Heimatland Mexiko. 1997 verließ sie die mexikanische Stadt Oaxaca und kam nach Hamburg. Hier arbeitet sie erfolgreich als Psychologin mit Migranten aus dem spanischsprachigen Raum. Und María hat eine weitere Passion: Sie schreibt wunderschöne Gedichte über die Liebe, über Beziehungen und die Gerechtigkeit. 2013 erschien ihr erster Gedichtband „El Canto del Colibri“. Wie es sich angefühlt hat, ein Buch zu veröffentlichen, was das Schreiben für sie bedeutet und wie ihre Arbeit im Detail aussieht, darüber spricht María Teresa in dem folgenden Interview.

Maria.Foto: Sophie Martin

Was waren Ihre Beweggründe, Ihr Heimatland Mexiko zu verlassen?

Das ist eine einfache Frage. Mein Mann war wegen seines Studiums in Oaxaca. Wir haben uns verliebt und sind dann ein Jahr später gemeinsam nach Deutschland gegangen. Das war 1997.

Mexiko ist ein politisch sehr bewegtes Land. Wie haben Sie die dortige politische Stimmung vor Ihrer Emigration wahrgenommen?

Die Situation in Mexiko war damals schon schwierig und sie ist es nach wie vor. Die Hauptprobleme sind Korruption, Straflosigkeit und Drogenkartelle. Von 1929 bis 2000 war die PRI, also die Partido Revolucionario Institucional, an der Macht. In diesen 70 Jahren gab es in Mexiko quasi eine Ein-Parteien-Diktatur. Im Jahr 2000 kam dann eine neue Partei an die Macht, die PAN (Partido Acción Nacional). Für viele Mexikaner war dies eine Hoffnung, eine Hoffnung auf ein besseres Leben.

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