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Den Mond zu greifen – Mehrangez Sahel

Die afghanische Dichterin Mehrangez Sahel erzählt von sich und dem Inhalt ihres Gedichtbandes „Der Mond in meiner Handfläche“. Dieser erschien 2017 und thematisiert gesellschaftskritisch die Rolle der Frau. Seid ihr mit afghanischer Lyrik vertraut?

Fotograf*in: Altınay Dinç auf unsplash

Sahel, ihr Künstlername, bedeutet Strand. Es ist ein Wort in Dari, eine der Sprachen, die in Afghanistan gesprochen werden. Der Name spiegelt wider, in welche Gefühlsebene sie sich beim Schreiben ihrer Gedichte und Kurzgeschichten begibt. Er steht für einen Rückzugsort, an dem sie sich selbst, den Gedanken über die Ereignisse ihres bewegten Lebens und über die gesellschaftliche Situation freien Lauf lassen kann. Manchmal enthalten ihre Gedichte autobiographische Züge. Vielmehr handelt es sich aber um eine Sammlung von Gedanken, die sie den afghanischen Frauen widmet.

Mehrangez Sahel erlebt als Mädchen den Krieg in Afghanistan. Sie flieht als junge Mutter über verschiedene Stationen nach Europa, beginnt unter schwierigen Bedingungen ein neues Leben in Deutschland und schafft es, eine Dichterin zu werden, die in der afghanischen Öffentlichkeit für ihre Werke Anerkennung erfährt. Heute ist sie 56 Jahre alt. Seit 30 Jahren lebt sie in Hamburg und hat drei erwachsene Töchter, die alle studiert haben.

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Sarah hat Kulturwissenschaften studiert und interessiert sich für gesellschaftliche Entwicklungen in intersektionalen Zusammenhängen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in der Jugendverbandsarbeit für Prävention gegen Gewalt und arbeitet(e) bereits ehrenamtlich redaktionell. Als begeisterte Podcasthörerin hofft sie, etwas zum Kohero Magazin beitragen zu können.  „Mir ist es wichtig, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und deren exkludierenden Folgen sichtbar zu machen und vor allem für marginalisierte Perspektiven Raum zu schaffen.“
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