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„Wir brauchen Wertschätzung – und Zeit“. Eine Frau aus Syrien erzählt

Mein Name ist Inas Sharif, und ich komme aus Damaskus. Ich bin 31 Jahre alt. Als  ich in Syrien war, habe ich für das Lehramt (englischen Sprache) studiert. Meine Träume sind, einen Job in diesem Bereich finden und eine lange Reiser durch Deutschland zu unternehmen. Denn ich finde, dass Deutschland ein besonderes Land ist.

Foto privat.

Ich bedanke mich bei Deutschland, weil sie uns hier empfangen haben. Ich habe Respekt vor vielen deutschen Frauen, weil sie stark sind. Aber leider habe ich nicht viel Kontakt zu ihnen.

Ich kam für ein Familientreffen mit einem Flugzeug. Ich hatte Schwierigkeiten mit dem Visum. Es wurde nach mehr als 2 Jahren ausgestellt. Meine Reise war nicht einfach. Aber hier ist alles in Ordnung. Ich glaube nicht, dass ich so harte Erfahrungen wie andere Leute gemacht habe. Jetzt leben wir als Familie, also ist es nicht so schwer. Manchmal, wenn die Leute hören, dass wir Syrer sind, fragen sie uns, ob wir studiert haben und ob wir einen Job haben. Sie erwarten, dass wir mit nein antworten. Wir leben immer noch mit Hilfe vom Jobcenter. Wir brauchen Zeit.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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