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Hassan Humeida – Von der ersten und zweiten Heimat erzählen

Hassan Humeida liebt Geschichten. Der Kieler Ernährungswissenschaftler und Autor schreibt mit einer spürbaren Leidenschaft für das Leben, für Frieden und Gerechtigkeit. Geprägt von der Erzähltradition seiner ersten Heimat, dem Sudan, nimmt er sich Themen an, von denen er aus eigener Erfahrung etwas versteht und vor allem auch emotional berührt ist.

Folgender Beitrag stellt zunächst eines seiner Bücher vor. Anschließend berichtet der Autor Hassan Humeida selbst von dem, was er mit seinen Geschichten erlebt und bewegen möchte:

In einem seiner Kinderbücher mit dem Titel „Die Heimat der Noon“ beschreibt der Familienvater, der seit 1991 in Deutschland lebt, die Wahrnehmungsweise eines siebenjährigen Mädchens auf der Flucht und beim Entdecken der neuen Umgebung. In 25 kurzen Kapiteln, jeweils illustriert durch Aquarelle des sudanesischen Illustrators Eihab Elhassan, nimmt er Kinder ab Grundschulalter wie auch Erwachsene mit auf eine lange Reise. Er schildert vor allem die kindliche Suche nach Sicherheit, das Empfinden und Beobachten wechselnder Situationen und Gefühle. Die Wahrnehmung der „zweiten Heimat“, wie der Autor es nennt, wirkt bereits etwas erwachsener: Diese zweite Hälfte des Buches ist dem Ankommen gewidmet, weiterhin beschreibend, aber auch erklärend: Was bedeuten Demokratie und Meinungsfreiheit?

Salam,

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Es war das Ende von jenem Anfang, der nie begonnenen hatte. Alles passierte zu schnell. Manchmal ist es einfach…
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Susanne Brandt
Susanne ist im Bibliothekswesen tätig. Bei kohero schreibt sie eigene Texte, unterstützt als Schreibtandem und arbeitet im Lektorat. „Geschichten gehören zu meinem Leben: beim Entdecken und Zuhören, beim Lesen, Schreiben und Erzählen, auf Reisen, im Garten und am Meer, im Beruf, im Gespräch mit Menschen und auch hier bei kohero.“
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