In Westasien sind sie eine religiöse Minderheit. In der Diaspora werden sie als Muslim*innen angesehen. Dabei besitzen Mandäer*innen ihre eigenständige Religion und Sprache, über die kaum jemand Bescheid weiß.
„Sag niemandem, dass du Kurdin bist, und erst recht nichts von deinem yezidischen Hintergrund“. Für Jîyan ist das jesidische Neujahrsfest Çarşema Sor kein unbeschwerter Feiertag, sondern ein Tag voller Ambivalenz – zwischen Sehnsucht, Schmerz und dem Mut, sich endlich sichtbar zu machen
Der Besuch von Papst Leo in der Türkei ist für Islamwissenschaftlerin Dr. Zeyneb Sayılgan erneuter Anlass, um über die gemeinsame interreligiöse Geschichte nachzudenken und diese aufzuarbeiten. Eine Geschichte, die hierzulande im Lehrplan fehlt und somit der "historischen Amnesie" zum Opfer fiel
Über 40.000 Anhänger*innen der Ahmadiyya leben in Deutschland – oftmals, da sie in Pakistan und anderen muslimischen Ländern Diskriminierung und Verfolgung erfahren. Muhammad Ilyas Munir ist Imam in einer deutschen Gemeinde und erzählt von seinen Erfahrungen und Wünschen.
Welche Rolle spielt Religion im Leben? Autorin Consuelo betrachtet in dieser Ausgabe ihrer Kolumne „Nicht hier nicht dort“ die Themen Glaube, Kultur und Medien.
Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel ist den meisten bekannt – wie sieht es mit dem Koran aus? Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der religiösen Texte und deren Bedeutung.
Wie viel Heimat tragen wir in uns? Was passiert, wenn wir sie verlieren – und können wir sie wiederfinden? Erkeaiym schreibt über ihre Verbindung zu den Traditionen ihrer Ahnen und ihre (Gedanken)Spaziergänge in Hamburg.
Sarah ist auf dem Weg zu ihrer Familie in Berlin, um gemeinsam das Ende des Fastenmonats zu feiern. Was bedeutet das Fest für sie als Mitglied der pakistanischen Diaspora? Ein Kommentar über Verbundenheit, Einsamkeit und muslimische Identitäten in Deutschland.
In diesen Tagen beginnt der Ramadan. Was viele nicht wissen: Der muslimische Fastenmonat geht auch auf eine jüdische Tradition zurück - das Aschura-Fasten. Der Podcast „Mekka und Jerusalem“ thematisiert solche Gemeinsamkeiten. Wir haben mit den Macher*innen gesprochen.
Tooba kommt aus Pakistan und lebt inzwischen in Hamburg. In ihrer neuen Heimat feiert sie Feste, die sie bisher nicht kannte. Zum ersten Mal erlebt Tooba Weihnachten und teilt hier ihre Eindrücke und Gedanken.
Vom Glück, ein "Mischling" zu sein, spricht die eine. Vom Gefühl, ganz allein auf der Welt, anders und innerlich gespalten zu sein, die andere. Ionka Senger und Regula Weil gehören, zynisch ausgedrückt, zu einer Minderheit innerhalb einer Minderheit.
Corona ist anstrengend. Nicht nur als Krankheit bedeutet sie für alle Betroffenen eine körperliche Herausforderung, sondern auch als gesellschaftliche Aufgabe.