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Ausweispapiere bei Brand zerstört – was nun?

Ein junger Syrer ist unter großen körperlichen und seelischen Strapazen nach einer langen Odysee in Hamburg gelandet. Ein Brand in seinem Containerdorf hat seine Ausweispapiere vernichtet. In seiner Verzweiflung wendet er sich an das Flüchtling-Magazin

Photo by Siim Lukka on Unsplash

Flucht

Auf einem dreitägigen Fußmarsch floh ich von Syrien in die Türkei. Dort hielt ich mich nur ein paar Stunden auf und erreichte knapp vier Stunden später Bulgarien. Man nahm mir polizeilich meine Fingerabdrücke ab und steckte mich wie unter Arrest in ein Flüchtlingscamp, unter unmenschlichen Verhältnissen.

Rudi

Es gab kein Essen, kein Geld, schlechte Hygiene und nur sehr beengte Wohnmöglichkeiten. Arbeiten durfte ich nicht. Dort blieb ich sieben Monate lang, dank der knappen finanziellen Unterstützung meines Onkels aus Syrien.
Dann fand ich gegen Bezahlung eine Möglichkeit mit anderen Flüchtlingen per Autotransport  über Rumänien, Ungarn und Österreich nach Deutschland zu gelangen.

Salam,

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Andere Kulturen und Menschen haben Angelika schon immer interessiert. Sie ist viel gereist und hat im Ausland gelebt. Als Rechtsanwältin ist sie auf Asyl- und Ausländerrecht spezialisiert. 2017 hat sie das Flüchtling-Magazin mit gegründet und ist seitdem für die Finanzierung und alle rechtlichen Aspekte zuständig. Bei kohero beantwortet sie die rechtlichen Fragen aus unserer Community. „kohero ist ein großartiges Medium für Geflüchtete und für Deutsche, um sich besser kennen zu lernen und die jeweils andere Kultur zu verstehen.“
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