Menschenrechte versus Abschiebepolitik: Die EU empfängt Taliban-Vertreter in Brüssel – offiziell nur ein „technischer Austausch”. Dahinter steckt ein diplomatischer Balanceakt: Wie weit geht Europa, um Afghan*innen abzuschieben? Und was fordern die Taliban im Gegenzug? Ein Treffen mit Folgen.
Die bayerische AfD fordert eine Spezialeinheit für Abschiebungen nach dem Vorbild der umstrittenen US-Behörde ICE. Dies ist nicht nur ein Organisationsvorschlag, sondern ein politisches Signal, das viel über das Staatsverständnis der Partei verrät
„Leerer Wahnsinn“? Nicht für Migrant*innen. Trumps Rhetorik dient als Verstärker für eine schonungslose Abschottungspolitik - auch in Europa. Seine Drohungen verschieben, was politisch sagbar ist und machen restriktive Maßnahmen salonfähig. Ein gefährlicher Diskurs, der reale Existenzen trifft
Am Freitag, dem 30. August 2024, schob die deutsche Regierung eine Gruppe von 28 Männern nach Afghanistan ab. Das war die erste Abschiebung, seitdem vor drei Jahren die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen hatten. Eine rechtliche Analyse der Positionen der Befürworter*innen und Gegner*innen d
In den migrationsnews von kohero geht es um die aktuellen Nachrichten zu den Themen Flucht und Migration. Diesmal schreibt Chefredakteur Hussam über Abschiebungen nach Syrien.
Lösung aller Probleme oder Mittel im Wahlkampf? Innenministerin Nancy Faeser überprüft Abschiebungen nach Afghanistan, obwohl die Lage vor Ort sich nicht gebessert hat. Was hat das mit ihrer Kandidatur in der hessischen Landtagswahl zu tun? kohero-Chefredakteur Hussam kommentiert.
Pham Phi Son kommt 1987 als Vertragsarbeiter aus Vietnam nach Deutschland. Jahrzehntelang arbeitet er, zahlt Steuern, gründet eine Familie – er baut sich eine Existenz in seiner neuen Heimat auf. Jetzt soll er abgeschoben werden. Natalia fragt sich
Jan ist erst 19 Jahre alt, hat aber bereits in vier verschiedenen Ländern gelebt: in Syrien, der Türkei, Kroatien und Deutschland. Sein Leben ist geprägt von Umbrüchen, Neuanfängen, von unerfüllten Wünschen und der Hoffnung, dass es trotzdem weitergehen kann.
Bis heute fliehen zahlreiche Menschen vor dem Bürgerkrieg in Syrien. Aufgrund der drohenden Gefahren hat bisher kein Staat in Europa Asylsuchende, oftmals Oppositionelle des Machthabers Assad, abgeschoben.