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Mauern der Sehnsucht – Eltern zwischen zwei Kulturen

Wie bauen wir aus unseren Erinnerungen eine Brücke in die Zukunft? Diese Frage hat sich Autorin Heifaa in diesem Beitrag gestellt. Ihre Antwort erzählt vom Leben mit mehreren Kulturen und dem Umgang mit Traditionen aus der Heimat – auch den eigenen Kindern gegenüber.

Vor langer Zeit, nach dem Ersten Weltkrieg, wanderten viele Schriftsteller und Dichter auf die amerikanischen Kontinente aus und schufen dort Literatur und Poesie. Diese wurde später als Literatur der Flüchtlinge bezeichnet. Als wir deren Poesie und die Nostalgie und Sehnsucht, die sie mit sich bringt, gelesen haben, haben wir die Bedeutung und ihre Tiefe nicht erkannt. Diese Gedichte haben immer tiefen Schmerz und eine starke Verbundenheit mit der Heimat ausgedrückt. Doch trotz unserer Bewunderung für ihre Bedeutungen und Bilder haben wir die Tiefe dieses Schmerzes nicht gespürt. Der Schmerz, der die Seele verwundet und ihr Feuer löscht. Der seinen Besitzer dazu drängt, kleine Details der Vergangenheit zu leben, an die er vorher nicht gedacht hatte.

All diese Details haben uns überrascht, und wir haben uns oft gefragt, warum man sich so genau an sie erinnert. Aber mit unseren ersten Schritten außerhalb unserer Heimat begannen wir all diese Bedeutungen klar zu verstehen. Jeder hat seine eigene Art, mit seiner neuen Situation umzugehen, aber wir sind uns alle einig, dass sich in uns etwas verändert hat.

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„Sprechen Sie Arabisch?“ werde ich oft erstaunt gefragt, wenn ich meine gelernten Arabischkenntnisse mutig anwende. Die zweite Frage lautet…
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Autorengruppe
Heifaa kommt aus Syrien und hat dort Arabische Literatur studiert und als Arabischlehrerin gearbeitet. Als sie in der Türkei war, hat sie beim Radiosender HAWA SMART gearbeitet. Diese Erfahrung hat ihrem Wunsch geweckt, als Journalistin zu arbeiten. Seit 5 Jahre lebt sie mit seiner Familie in Hamburg. „Ich freue mich sehr, dass mir das kohero Magazin die Möglichkeit gegeben hat, wieder zu schreiben, diesmal jedoch auf Deutsch.“
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