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Wir schaffen das, Teil 1: Drei Jungen aus Afghanistan

In zwei Teilen schreibt Tilla Lingenberg, die als Tandem-Schreibende seit März im Team des Flüchtling-Magazins mitarbeitet, ihre Geschichte, wie sie als Theaterautorin und Bildende Künstlerin in Kontakt mit minderjährig, unbegleitet geflohenen Jungen und Mädchen gekommenen ist. Hier der 1. Teil:

Schaffen wir das? Wer schafft was? Oder schafft es uns?

2015. Die Fernsehbilder von Flüchtenden, die nahezu pausenlos in Nachrichten und Dokumentationen zu sehen sind, beunruhigen und beschäftigen mich sehr. So sehr, dass ich nicht mehr wirklich schreiben kann. Die Bilder, die Schicksale, lähmen mich. Meine Kreativität ist regelrecht verstopft.

Gleichzeitig verstecke ich mich aber auch hinter meinem „Künstlerin-sein“. Ich bin Autorin, Künstlerin und keine anpackende, ehrenamtliche Helferin. Dafür habe ich keine Zeit. Ich muss meine Zeit für die Kunst freihalten. Außerdem ist das viel zu viel „echtes Leben“. Vielleicht, also möglicherweise … eventuell … kann ich zu dem Thema etwas schreiben. Aus einer Beobachter-Position heraus. Kurzgeschichten oder ein Theaterstück über geflüchtete Menschen. Das ist auch wichtig. Das hilft auch. Ja, genau. Guter Plan.

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Gleiche Rechte für alle – was eigentlich selbstverständlich sein sollte, wird auch heute noch längst nicht in jeder Gesellschaft…
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Autorengruppe
Tilla ist Autorin und bildende Künstlerin, schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Theaterstücke, Kurzprosa und Miniaturen. Bundesweit wurden acht ihrer Theaterstücke uraufgeführt und mit ihrem Programm zu ihrem Buch „Kuriose Kurzweil“ ist sie auf Hamburger Lesebühnen präsent. Sie stellt regelmäßig in Hamburg ihre Kunst aus. Bei kohero unterstützt sie vor allem Autor*innen im Schreibtandem. „Ich freue mich, Flüchtlingen zur Seite zu stehen, damit ihre Stimme gehört und gelesen wird.“
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