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Landsfrau – ein autofiktionales Theaterstück

In "Landsfrau" inszeniert Mariann Yar die Erinnerungen an das Heimatland ihrer Eltern: Afghanistan. Die Aufführung fand im Rahmen des fluctoplasma Festivals statt.

Sie betritt die Bühne erneut, in der Hand hält sie einen Koffer. Als sie den Koffer auf der Bühne abstellt und öffnet, entpuppt sich ein Harmonium. Sie fragt die Zuschauer, ob sie etwas für sie singen soll, dann kehrt Stille ein, bis diese von lang gehaltenen, durchdringenden Tönen durchbrochen wird, welche sie mit ihrer Stimme erzeugt, bevor eine Begleitung durch Harmonium und Trommeln einsetzt.

„Ich bin eine Frau. Ihr hört meine Stimme, ihr seht meinen Körper“, sagt sie am Ende ihrer Performance. Sie spricht auf Dari, während die Übersetzung parallel auf Deutsch und Englisch an die Wände projiziert wird. Sie spricht über die Sicht- und Unsichtbarkeit von Frauen und von wem sie bestimmt wird. 

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Jana ist für ihr Studium der Religionswissenschaften nach Hamburg gezogen. Ihr starkes Interesse am interreligiösen Dialog prägt dabei ihre Studieninhalte. Bei ihrer Arbeit für kohero möchte sie die Vielfalt der Glaubensrichtungen und die Diskriminierung religiöser Minderheiten sichtbar machen. „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“ – Artikel 4 der deutschen Grundrechte.
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Jana ist für ihr Studium der Religionswissenschaften nach Hamburg gezogen. Ihr starkes Interesse am interreligiösen Dialog prägt dabei ihre Studieninhalte. Bei ihrer Arbeit für kohero möchte sie die Vielfalt der Glaubensrichtungen und die Diskriminierung religiöser Minderheiten sichtbar machen. „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“ – Artikel 4 der deutschen Grundrechte.
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