Jüdisches Leben zum FOLGEN

Was weißt du eigentlich über jüdisches Leben? Wie glaubst du, sieht der Alltag von Jüd*innen aus? Obwohl die jüdische Kultur seit über anderthalb Jahrtausenden ein prägender Bestandteil unserer Gesellschaft ist, haben viele gar keine oder nur wenige Berührungspunkte mit dem Judentum. In unserer dreiteiligen Reihe “Jüdisches Leben zum Folgen, Lesen und Hören & Sehen” wollen wir dir einfache und teils unterhaltsame Möglichkeiten zeigen, wie du die Vielfalt des jüdischen Lebens kennenlernen und in deinen Alltag integrieren kannst.

In unserem zweiten Teil stellen wir dir Instagram-Accounts vor, die für mehr jüdische Vielfalt in deinem Feed sorgen.

Juedisch.und.deutsch

Auf ihrem Kanal juedisch.und.deutsch porträtiert die 23-jährige Journalistin und Autorin Fanny junge deutsch-jüdische Menschen. Hiermit will sie zeigen, wie divers jüdisches Leben ist. Außerdem stellt sie jüdische Personen der Zeitgeschichte vor, erklärt jüdische Feiertage sowie wichtige Begriffe rund ums Judentum. Dabei spricht sie verschiedene Erscheinungsformen von Antisemitismus in unserer Gesellschaft an. Und sie räumt mit Verschwörungsmythen auf, über deren Ursprünge und aktuelle Verbreitungen jede*r Bescheid wissen sollte. Hier geht’s zum Instagram-Account.

 

2021JLID

Verpasse nichts mehr rund um das laufende Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Auf dem Kanal findest du alle Projekte –  Konzerte, Ausstellungen, Musik, Podcastfolgen, Theater oder Filme – die der Gastgeber, der Verein 321, für dieses besondere Jahr organisiert hat. Für mehr Vielfalt in deinem Feed sorgt zum Beispiel die Video-Ausstellung Jewersity von Jan Feldman. In kurzen Video-Clips erklären dir Jüd*innen was es für sie persönlich bedeutet jüdisch zu sein. Hier findest du den Instagram-Account.

 

Jewishintersectional

Im Diskurs über Feminismus fehtl oft eine jüdische Perspektive. Die Journalistin Ina Holev und die Bildungsvermittlerin Miriam Yoself wollen das ändern. Auf ihrem Account erklären sie, wie Antismemitismus sich mit anderen Unterdrückungsstrukturen – wie Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus oder Klassismus – überschneidet. Darüber hinaus erklären sie, warum eine intersektionale Perspektive wichtig ist. Außerdem wollen sie Jüd*innen in feministischen Kontexten empowern und sichtbar machen. Hier geht’s zum Instagram-Account.

 

Antisemitismus_geschichte

Hast du dich schon immer mal gefragt, woher der Begriff Antisemitismus eigentlich stammt? Oder warum Judas als der Verräter schlechthin gilt?  Studierende vom Zentrum für Antisemitismus (ZfA) bieten dir auf diesem Account einen anfänger*innenfreundlichen Einblick in die Antisemitismusforschung. Dort kannst du gut aufbereitetes, präzises und mit Quellen angegebenes Wissen rund um Judenhass, dessen Ursprünge und aktuellen Erscheinungsformen finden. Hier findest du den Instagram-Account.

 

Rebecca_dora

„Ich bin mehr als mein Trauma, oder das Trauma meiner Familie! Ich bin nicht euer Opfer und ich will auch nicht von euch beschützt werden!” Rebecca, selbsternannte “Medien-Jüdin” und “angry Jew” auf Instagram, gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben und die Vorurteile, mit denen sie als Jüdin in Deutschland immer wieder konfrontiert ist. Außergewöhnlich klar, mutig und bestimmend macht sie auf alltäglichen Antisemitismus aufmerksam.  Und sie erklärt warum Sprüche wie “Oh, ähm wow! Du bist meine erste Jüdin:Jude” einfach nur verletzend sind. Hier geht’s zum Instagram-Account.

 

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Ein Beitrag geteilt von Rebecca D. Rogowski (she/her) (@rebecca_dora)

Wenn du noch mehr über Rebecca Rogowski erfahren möchtest, findest du hier ein Interview mit ihr.

 

Du möchtest noch mehr über das jüdische Leben in Deutschland erfahren? Dann entdecke hier in unserem ersten Teil „Jüdisches Leben zum LESEN“ ganz viel interessanten Lesestoff, und Jüdisches Leben zum Hören.

Anna hat American Studies und Französisch in Mainz, Dijon und Sherbrooke (Québec) studiert. Sie liebt es zu reisen und neue Kulturen zu entdecken. Neben ihrem großen Interesse für interkulturelle Themen, begleitet sie schon immer eine Leidenschaft fürs Schreiben. „Es ist mein Wunsch, gesellschaftlich und kulturell relevante Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und die Geschichten von Menschen sichtbar zu machen, die wirklich etwas zu erzählen haben.“
Beruflich wie privat haben es Diane Wörter angetan. Doch nicht nur beim Schreiben und Lesen geht ihr Herz auf, sondern auch beim Lindy Hop. Wenn sie nicht tanzt, trifft man sich in Museen, Kinos oder auf Konzerten. Bei kohero setzet sie ihr Können im Social-Media-Bereich ein. „Für mich ist kohero eine spannende Möglichkeit mich für etwas Gutes einzusetzen und das zu tun, was ich eh gerne mach: kreativ arbeiten, schreiben und Menschen kennenlernen.“
Luisa hat Kultur der Metropole in Hamburg studiert und beschäftigt sich gern mit politischen Themen, v.a. im Kontext feministischer Diskurse. Bei kohero ist sie seit Januar 2021 und möchte sich hier für einen Dialog zwischen Menschen mit den verschiedensten Hintergründen einsetzen.
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Anna hat American Studies und Französisch in Mainz, Dijon und Sherbrooke (Québec) studiert. Sie liebt es zu reisen und neue Kulturen zu entdecken. Neben ihrem großen Interesse für interkulturelle Themen, begleitet sie schon immer eine Leidenschaft fürs Schreiben. „Es ist mein Wunsch, gesellschaftlich und kulturell relevante Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und die Geschichten von Menschen sichtbar zu machen, die wirklich etwas zu erzählen haben.“
Beruflich wie privat haben es Diane Wörter angetan. Doch nicht nur beim Schreiben und Lesen geht ihr Herz auf, sondern auch beim Lindy Hop. Wenn sie nicht tanzt, trifft man sich in Museen, Kinos oder auf Konzerten. Bei kohero setzet sie ihr Können im Social-Media-Bereich ein. „Für mich ist kohero eine spannende Möglichkeit mich für etwas Gutes einzusetzen und das zu tun, was ich eh gerne mach: kreativ arbeiten, schreiben und Menschen kennenlernen.“
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