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Die Hoffnung überlebt

Behishta (19) lebt seit einem Jahr in Deutschland. Ihre Träume, Modedesignerin zu werden, wurden von den Taliban zerstört, genau wie ihr Leben in ihrem Heimatland Afghanistan. Hier in Deutschland kämpft Behista dafür, bleiben zu dürfen, um ihre Träume endlich wahr werden zu lassen.

Fotograf*in: privat

Mein Name ist Behishta, ich bin 19 Jahre alt. Ich wurde in Afghanistan geboren, bin aber in Taschkent, Usbekistan, aufgewachsen. Heute möchte ich meine Geschichte mit euch teilen und euch von meinen Erfahrungen erzählen. Meine Geschichte ist nicht anders als die der anderen Mädchen, die in einem Land namens Afghanistan leben.

Das Land, das ich mein Mutterland nannte, das Land, das ich am meisten geliebt und genossen habe. Meine Geschichte ist vielleicht nicht die gleiche wie die jedes anderen afghanischen Mädchens da draußen, aber dennoch haben wir etwas gemeinsam: Den Schmerz, der unvergesslich ist, selbst wenn man versucht, ihn zu ignorieren oder ihm zu entkommen, wird er einen immer wie ein Schatten verfolgen. Ich wurde in Afghanistan in einer aufgeschlossenen Familie geboren. Dank meiner Eltern habe ich nie einen Unterschied zwischen meinen weiblichen Geschwistern gespürt, ich hatte die gleichen Chancen, wurde gleich oder sogar netter behandelt als sie. Das war nie ein Problem für uns.

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