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Berfin Orman: Dekolonialisierung im Theater

Berfin Orman ist transnationale Künstlerin und Theaterregisseurin. Sie hat Philosophie und Sprache und Kulturen der islamischen Welt studiert und 2023 das Stück „Der Sturz der Kometen und der Kosmonauten“ am Thalia Theater inszeniert. Aktuell arbeitet sie an der Inszenierung von Cihan Acars „Hawaii“ am Theater Bremen. Im Interview erzählt sie, welche Erfahrungen sie als Woman of Color gemacht hat und was Dekolonialisierung im Theater für sie bedeutet.

Fotograf*in: Gizem Güven

Berfin, du bezeichnest dich als „transnationale Künstlerin“. Was meinst du damit?

Der Begriff beinhaltet für mich all die Erfahrungen, die Menschen mit Migrationsgeschichten in Deutschland machen. Diese sind an vielen Orten beheimatet, meistens an Orten, die getrennt voneinander gedacht werden, wie beispielsweise verschiedene Kontinente. Eine transnationale Künstlerin zu sein bedeutet für mich demnach, „ich“ zu sein: ein Mensch, der an mehreren Orten beheimatet ist und zugleich ein Mensch, der politisch die Idee von Nationen hinterfragt. Ich bin nicht nur deutsch und nicht nur kurdisch. Ich fühle mich nicht ausschließlich einer bestimmten Kultur zugehörig. Meine Identität geht über die Kategorie deutsch-kurdisch hinaus.

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Duygu Dîlan Terzi hat im Bachelor, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Linguistik und Italienisch, in Hamburg studiert. In ihrem Master hat sie sich auf Medienwissenschaften fokussiert. Dabei hat sie sich vor allem mit Themen wie die Repräsentation von BIPoC in Filmen, die Konstruktion von Figuren durch Mehrsprachigkeit und Otheringprozesse beschäftigt. Ihr liegt es besonders am Herzen, einen Beitrag zur Vielfaltsdimension zu leisten, indem sie BIPoC-Perspektiven in ihre Texte integriert und sich tiefergehend mit Themen wie  Repräsentation und Linguizismus beschäftigt. Foto: © DIMR/B. Dietl
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