Flucht

Der Weg

Unterm Gepäck durch die Nacht. Eine deutsch-deutsche Fluchtgeschichte
Die Flucht von Connie M* im Jahr 1989 führte nicht übers Mittelmeer, sondern von der DDR in die BRD. Ihre Erinnerungen spannen einen weiten Bogen: Von den ersten Plänen bis zu dem Gefühl, wirklich angekommen zu sein im Westen, vergehen Jahre. Ein langer Text voller Spannung, Hoffnung, Enttäuschung - und eine Ermutigung.
Als der Traum von einem freien und demokratischen Syrien von der Regierung brutal unterdrückt wurde und in einem Bürgerkrieg endete, gab es für viele Menschen keine Alternative, als nach Europa zu fliehen. Mazen Hassoun erzählt davon wie es war, seine Heimat zu verlieren und ruft dazu auf, sich in Deutschland gegenseitig zu unterstützen.
Jeder Mensch hat eine Geschichte – und jede Geschichte ist es wert, gehört zu werden. Die Stadtbibliothek Köln nimmt an dem EU-Projekt „A Million Stories“ teil, das geflüchteten Menschen ein Forum bietet, ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten zu dokumentieren und zu veröffentlichen.
Bevor das Leid unsere Familie zerstört hat, hatte ich ein schönes Leben. Als ich vor fünf Jahren in Aleppo geheiratet habe, zog ich mit meinem Mann in eine Wohnung ganz in der Nähe meiner Eltern.Ich besuchte meine Eltern fast jeden Tag. Eine schönere Erinnerung, ein schöneres Leben kann ich mir nicht vorstellen.
Vor unserer Flucht hatten wir ein schönes und ruhiges Leben in Syrien. Wir wohnten in einem großen Haus und mochten es dort sehr. Plötzlich begann der Krieg und alles wurde schlecht. Bomben fielen auf unser Dorf.

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