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Fluchtursachen

Weltweit befinden sich derzeit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Armut und Diskriminierung. Und erst wenn Krieg, Armut und Diskriminierung besiegt wurden, wird es keine Flüchtlinge mehr geben. Eine Verschärfung des Asylrechts bewirkt dagegen gar nichts.

Viele Menschen befinden sich gerade auf der Flucht. Wir tragen alle dafür die Verantwortung. Doch über die Fluchtursachen wird kaum gesprochen. Stattdessen wird viel darüber diskutiert, wie die Anzahl der Flüchtlinge reduziert werden könnte. Viele Politiker fordern eine Beschleunigung der Abschiebung. Das ist grausam, denn die Polizei bringt Drittstaatsangehörige ohne Aufenthaltsstatus im äußersten Fall mit Gewalt außer Landes. Das Thema „Flüchtlinge“ spielt eine große Rolle in den Wahlprogrammen der Parteien. Asylbescheide werden dauerhaft und ständig geprüft. Auch die Situation in den Herkunftsländern der Geflüchteten wird alle sechs Monate geprüft. Deshalb wird oft darüber gefachsimpelt, ob nicht doch die Möglichkeit der Abschiebung besteht. Dazu kommt, dass die Bundesregierung zahlreiche Gesetzesänderungen in den Bereichen Migration und Asylrecht plant. Der Familiennachzug wurde ausgesetzt und eingeschränkt. Dabei wird ignoriert, dass sich derzeit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht befinden.

Die Heimat in den Augen der Betroffenen

Aber wie sehen die Geflüchteten selbst die Situation in ihren Herkunftsländern? Lassen Sie mich dazu etwas aus meiner persönlichen Erfahrung berichten.

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Shadi Al Salamat kommt aus einem Dorf in Syrien in der Nähe der Stadt Darʿā, in der 2011 die Proteste gegen Baschar al-Assads Regierung ihren Ausgangspunkt nahmen. Heute lebt Shadi in Wiesbaden und arbeitet als Informatiker in Frankfurt. Für kohero schreibt er über seinen Alltag, um falsche Vorstellungen über Geflüchtete zu verändern.  
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