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kohero Magazin veröffentlicht neue Ausgabe über Schönheitsideale und Rassismus

kohero, das Magazin für interkulturellen Zusammenhalt, veröffentlicht seine 8. Printausgabe und stellt dabei die Perspektiven geflüchteter und migrierter Menschen zu den Themen Wahrnehmung, Ästhetik und Identität in den Mittelpunkt.

Fotograf: kohero

Unter dem Titel “Wem gehört Schönheit?” fragt das Heft, wie Schönheitsideale mit Erfahrungen von Flucht, Migration und Rassismus zusammenhängen. Das Heft erscheint am 20. Dezember 2022 und kann unter kohero-magazin.de/printausgabe bestellt werden. 

 

“Wir wollten herausfinden, wie wir uns gegenseitig wahrnehmen und inwiefern Ästhetik und Identität zusammenhängen”, sagt Hussam Al Zaher, Gründer und Chefredakteur von kohero. “Unsere Wahrnehmung über das, was wir als schön empfinden, ist stark geprägt durch die Mehrheitsgesellschaft ohne Migrationsgeschichte. Darum stellen wir in unserer neuen Ausgabe zwei Dinge gegenüber: Wie nehmen sich Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung selbst wahr? Und: Wie werden sie von anderen dargestellt?” 

 

„Schöheitsideale orientieren sich oft nur an weißen, schlanken Menschen ohne Behinderung”, ergänzt Natalia Grote, Redaktionsleitung von kohero. “Die Auseinandersetzung mit diesen Schönheitsidealen ist für migrantisch gelesene Menschen allgegenwärtig, wenn etwa aufgrund des Aussehens bestimmte Eigenschaften zu- oder abgeschrieben werden. Wir haben mit unserer kohero kommunity gesprochen, wie sie diese Ideale wahrnehmen. Welche Rolle dabei insbesondere Rassismus und Kolonialismus spielen, lest ihr in unserer neuen Ausgabe.” 

 

Ausgewählte Themen der neuen Ausgabe im Überblick:

  • “Abbilden, was die Realität der Menschen vor Ort ausmacht“: Wir sprechen mit Journalist und Autor Mohamed Amjahid über sein neues Buch „Let’s Talk About Sex, Habibi“, das die Fetischisierung und Hypersexualisierung nordafrikanischer Männer thematisiert
  • “Koloniale Schönheit”: Eurozentrische Schönheitsideale betreffen Menschen aus dem Globalen Süden sowohl in ihren eigenen Communities als auch hier in Deutschland. Was bedeuten Begriffe wie Colorism, Texturism und Featurism?
  • “In meinen Händen – Ästhetik und Aneignung”: Eine pakistanische Mutter und ihre Tochter teilen ihre Perspektive zu kultureller Aneignung von Henna-Malerei
  • “Wir brauchen eine kulturpolitische Vision für unsere diverse Gesellschaft”: Das Team des fluctoplasmas, einem Hamburger Festival für Kunst, Diskurs und Diversität, spricht über Repräsentation auf der Bühne

 

Über die kohero gGmbH

Die kohero gGmbH ist ein gemeinwohlorientiertes Medienunternehmen mit dem Ziel, den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft durch eine Plattform für die Perspektive von Menschen mit Migrationsgeschichte zu stärken. Mit der zweimal jährlich erscheinenden Printausgabe, dem Online-Magazin mit fast täglich neuen Artikeln sowie den regelmäßigen Podcasts „multivitamin“ und “curry on!” erreichen die Veröffentlichungen von kohero monatlich zehntausende Nutzer*innen. Die kohero gGmbH wurde 2017 in Hamburg gegründet. kohero wird durch rund 100 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und über 150 Autor*innen aus Deutschland unterstützt. Weitere Informationen über die Mission und die Veröffentlichungen von kohero finden Sie unter www.kohero-magazin.de.

Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“

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