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Geschichte des Menschen, der ein Flüchtling sein musste – Teil 2

Der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Hamburg wollte eine Plattform zum Publizieren für geflüchtete Autorinnen und Autoren bieten. Daher hat er ein Buch veröffentlicht. Der Titel ist “Fluchtpunkt Hamburg. Texte im Exil. Eine Anthologie des Verbands deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen – Landesverband Hamburg – zu Flucht und Ankunft”. 22 Autoren mit Migrationshintergrund haben entweder auf Deutsch oder in ihrer Muttersprache ihre Geschichte, Meinung oder ein Gedicht geschrieben. Einer von Ihnen: der syrische Journalist Hussam Alzaher. Seine "Geschichte des Menschen, der ein Flüchtling sein musste" wird hier mit dem zweiten Teil als Fortsetzung  (Teil 1 veröffentlicht am 6.5.2018 im "Flüchtling-Magazin") vorgestellt:

„Ich bin hier in diesem Land seit fast zwei Jahren, aber bis jetzt ist mein Deutsch nicht gut. Bis jetzt muss jemand korrigieren, was ich geschrieben habe: Ich weiß nicht warum, dumm bin ich nicht. Aber vielleicht kommt es daher, weil die deutsche Sprache sehr genau ist, und ich bin das nicht.

Oder vielleicht gibt es auch andere Gründe, aber auf Deutsch gibt es kaum ein Vielleicht, nur Sicherheit und ein Genau. Aber ich bin nicht in Sicherheit und auch kein Mensch der Sicherheit, weil ich ein Flüchtling bin, weil ich zwischen Vergangenheit und Zukunft verloren ging. Und ich habe nur meine Vergangenheit und mein Land und meine Geschichte und meine Familie und meine Träume in meinem Land.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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