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Eine vielfältige Gesellschaft braucht Vielfalt im Journalismus

Um in den Medien zu arbeiten, gibt es zwar viele Möglichkeiten: Studium, Volontariat, Praktikum usw. Wie bekommt man allerdings mit Migrationshintergrund und ohne Deutsch als Muttersprache die Chance, in den deutschen Medien zu arbeiten? Aus diesem Punkt stellt sich auch die Frage: Wie vielfältig sind deutsche Medien?

Fotograf*in: Immo Fuchs. Najima El Moussaoui

Mehr als 26 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Das bedeutet jede vierte Person in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Trotz dieses großen Anteils in der Gesellschaft bleiben Menschen mit Migrationshintergrund in den Medien unterrepräsentiert. Laut einer Studie des Vereins Neue deutsche Medienmacher*innen sind sechs Prozent der für die Studie befragten 126 Chefredaktionen mit Menschen mit Migrationshintergrund besetzt. Und dem entspricht die Vielfalt in der Gesellschaft nicht. 

Die Vielfalt in den Redaktionen ist nicht nur ein bereichernder Faktor innerhalb der Presseinstitution, sondern auch entscheidend bei der redaktionellen Entscheidungsfindung durch die Anwesenheit von Journalist*innen mit unterschiedlichen Hintergründe und multikulturellen Kompetenzen, was sich auf die Auswahl der zu behandelnden Themen auswirkt. Damit sollen Medien neue Perspektiven bei der Berichtserstattung über Zielgruppen mit Migrationshintergrund schaffen. Dies hilft auch dabei, eine andere Vision der Gesellschaft zu haben, mit einem Netzwerk von Beziehungen zu gesellschaftlichen Gruppen, die die Redaktionen nicht angemessen erreichen können, was zumindest neuen Geschichten und einem neuen Publikum weichen kann.

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Autorengruppe
Ahmad Shihabi
Ahmad Shihabi ist Journalist aus Syrien. Seit 2015 ist Ahmad in Deutschland, arbeitet als freier Journalist für Kohero und berichtet vor allem aus dem Ruhrgebiet. Aktuell arbeitet Ahmad als Reporter bei der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung. Auch ist er Mentor beim NRW-Mentoring-Programm der Neuen Deutschen Medienmacher*innen.
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