Suche

Die Schönheit der Demokratie

»Vor dem Gesetz muss jeder gleich sein« - so heißt es. Gesetze wie diese sind auf dem Papier geschrieben, aber weit entfernt von der Realität, findet die Autorin Sahar Reza. Nach ihrer Erfahrung wird dieser Artikel aus der afghanischen Verfassung nicht praktiziert. Die Schönheit der Demokratie sieht anders aus.

Sahar Reza. Foto: Daniel Bath.

In Artikel 22 der afghanischen Verfassung heißt es weiter, dass jede Art von Diskriminierung und Unterscheidung zwischen afghanischen Staatsbürgern verboten ist. Das heißt, die Bürger*innen Afghanistans, jeder Mann und und jede Frau, haben vor dem Gesetz die gleichen Rechte und Pflichten.

Ob das jedoch tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist eine ganz andere Frage! Solche Gesetze zu schreiben, ist einfach. Sie umzusetzen und sich daran zu halten, fällt den Beamt*innen in Afghanistan offensichtlich schwer.

salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen. 

Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de

Dein kohero-Team

Hier anmelden!

 

Schlagwörter:
Kategorie & Format
Autorengruppe
Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
Atakan: Zusammenarbeit ist essenziell

Atakan aus Berlin ist Erzieher und arbeitet mit Kindern in der Grundschulpädagogik. Was hat den 26-Jährigen auf diesen Berufsweg geführt?

Heimatverlust als Tabuthema?

Wie fühlt sich der Verlust der Heimat an? Und warum wird oft nicht darüber gesprochen? Ein Blick auf die Identität der Autorin als Kirgisin und als Deutsche, Einsamkeit und Regenwetter.

Ssega Albarak Ulutas: gegen Stereotype kämpfen

Ssega Albarak Ulutas, 22 Jahre alt, hat eine Leidenschaft für soziale Medien, Reisen und das Teilen neuer Erlebnisse mit Freunden. Sie ist entschlossen, ihre Erfahrungen als Person mit Migrationshintergrund für positive Veränderungen einzusetzen.

Peter Fröberg Idling – Pol Pots Lächeln

1978 berichtet eine schwedische Delegation begeistert aus Kambodscha. 28 Jahre später versucht Peter Fröberg Idling zu ergründen, wie sie damals das Leid der Bevölkerung übersehen konnten.

Kohero Magazin