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Adivasi Frauen – Verlassen, verschleiert und voller Stärke

Viele Männer der Adivasi lassen ihre Familie zurück um für sie im Ausland Geld zu verdienen. Ihre Frauen müssen auf sich allein gestellt lernen, für sich selbst zu sprechen. Eine Bildstrecke über Frauen, die bleiben.

Die Adivasi sind eine indigene Gruppe, die in Indien lebt. Sie führen außerhalb des Kastensystems ein Leben in Armut. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts vertrieb man sie aus den Wäldern im südlichen Rajasthan. Grund waren großflächige Rodungen. Die Adivasi erhielten den am wenigsten fruchtbaren Boden für ihre Felder. Überleben können sie nur durch Migration. Adivasi-Männer gehen in den stärker industrialisierten Bundesstaat Gujarat oder ins Ausland, um dort unter schwierigen Bedingungen für wenig Geld zu arbeiten. Sie lassen ihre Frauen in abgelegenen Dörfern zurück, mit wenig Freude, aber viel Arbeit.

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Diese Bilder sind im Rahmen eines langfristigen, globalen Projekts von Magdalena und Noel Rojo entstanden. Die Journalistin aus der Slowakei und der mexikanisch-amerikanische Fotograf sammeln Geschichten von Frauen, die in ihren Herkunftsorten zurückbleiben, während ihre männlichen Partner migrieren.

Dieser Artikel wurde auch auf Englisch veröffentlicht.

Left behind with hard work

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Magdalena Rojo ist eine Journalistin aus der Slowakei, Noel Rojo ist Fotograf und mexikanisch-amerikanischer Herkunft. Gemeinsam sammeln sie Geschichten von Frauen, die in ihren Herkunftsorten zurückbleiben, während ihre männlichen Partner migrieren.
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Magdalena Rojo ist eine Journalistin aus der Slowakei, Noel Rojo ist Fotograf und mexikanisch-amerikanischer Herkunft. Gemeinsam sammeln sie Geschichten von Frauen, die in ihren Herkunftsorten zurückbleiben, während ihre männlichen Partner migrieren.

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