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Zeit und Zuwendung – Integration an Schulen

In Deutschland herrscht Schulpflicht – diese gilt auch für geflüchtete Kinder. Der große Zuwanderungsandrang von 2015 und 2016 ist zwar abgeebbt, aber die Einfindung und Integration noch nicht abgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schulkinder. Der folgende Bericht gibt einen Einblick in die Chancen und Grenzen von Integration an Schulen in verschiedenen Bundesländern. 

Insgesamt 4634 Schülerinnen und Schüler befinden sich laut Schulbehörde momentan in Hamburg in internationalen Vorbereitungsklassen bzw. Basisklassen. Sie verfügen noch nicht über genügend Deutschkenntnisse, um dem regulären Unterricht folgen zu können. Dabei handelt es sich aber nicht nur um geflüchtete Kinder, sondern alle mit Zuwanderungshintergrund. Stephan Giese (51), Schulleiter der Billstedter Grundschule am Schleemer Park, erklärte, dass an seiner Schule auch ein Schüler aus den USA diese Klasse besuchte. „Zudem haben wir seit mindestens einem Jahr eine verstärkte Zuwanderung aus Osteuropa, Rumänien und Bulgarien zum Beispiel.“

Weiterhin Zuwanderung aus anderen Ländern

Die Schulbehörde bestätigt: „Die Zahl der Geflüchteten ist seit einiger Zeit in Hamburg rückläufig. Entsprechend wird derzeit auch die Zahl der Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK) reduziert. Da allerdings nach wie vor auch viele Menschen ohne Fluchthintergrund kontinuierlich aus anderen Ländern nach Hamburg zuwandern und deren Zahl auch nicht rückläufig ist, gehen wir derzeit davon aus, dass eine bestimmte Anzahl von Vorbereitungsklassen dauerhaft bestehen bleiben muss.“

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