Vier Koffer, vier Themen, vier Schulklassen, ein Ziel: Kolonialgeschichte verstehen. Von kolonialkritischen Stadtrundgängen über die NS-Zeit bis hin zu Medien und Literatur. Besonders auffällig ist eine Rauminstallation am Baakenhafen, die an den deutschen Völkermord an den Herero und Nama erinnert.
Wie unterscheidet sich ein Studium in Deutschland von einem in Syrien? Welche Hindernisse gilt es am Anfang zu überwinden? Und warum ist ein Studium eine große Chance? Ein Erfahrungsbericht von der Uni Erfurt.
Abdul Mannan Ibrahim ist ein ehemaliger Profifußballer aus Syrien. Als der Krieg kam, floh er nach Deutschland. Auch wenn sich sein Leben so um 180 Grad gewendet hat, ist ihm eine Konstante im Leben geblieben: die Liebe zum Fußball.
„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!“. Diese Worte hat bestimmt jeder schon einmal zu hören bekommen. Meist mit einem schnippischen Unterton, fällt die ironische Redewendung schnell im Alltag, sobald man aus Versehen gegen eine Tür drückt, auf der „Ziehen“ geschrieben steht.
Pshtiwan Qadir und Almut haben sich über das Projekt Schreibtandem des Kohero-Magazins kennen gelernt.
Ihr imponiert, wie gebildet er ist. Da er viel liest und als Journalist gern schreibt, ergänzen sie sich gut mit ganz ähnlichen Interessen.
Bildung ist Licht, Unwissenheit ist Dunkelheit - mit dieser Erkenntnis seines Vaters ist Amir Ahmed aufgewachsen. Heute gibt er sie an seine eigenen Kinder weiter. Aber er hat auch Zweifel: Als Journalist aus Syrien erlebt er in Deutschland wenig Anerkennung für seine gute Bildung.
Sprachen sind wichtig für die Kommunikation der Menschen untereinander. Roman Meyer kommt aus der Schweiz, lebt aber in Ruanda. Er hat sich Gedanken gemacht, was passieren würde, würden die Menschen eine einheitliche Sprache sprechen.
Wenn Aurel Crisafulli von seiner Arbeit berichtet, dann merkt man, dass er leidenschaftlich gerne Lehrer ist. Derzeit unterrichtet er Deutsch als Fremdsprache für junge Geflüchtete an einer Stadtteilschule hier in Hamburg.
Wie kann man die deutsche Sprache lernen? Sprache ist lebendig und lebt vom Austausch. Für das Erlernen der Schriftsprache gibt es seit einigen Jahren ein tolles Konzept – Leichte Sprache.
Menschen kommen in ein ihnen fremdes Land, nichts ist mehr so, wie es mal war. Alles ist fremd – und kaum ist man angekommen, geht es auch schon los mit der deutschen Bürokratie.