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„Wir sind noch da! Mutige Frauen aus Afghanistan“ – eine Buchempfehlung

Herausgeberin Nahid Shahalimi hat die Geschichten von 13 Afghaninnen in einer außergewöhnlichen Sammlung zusammengetragen. Die Frauen haben sich in den letzten Jahren Karrieren aufbauen und selbstbestimmt leben können und erzählen nun von ihren Sorgen nach der Machtübernahme der Taliban.

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Fotograf*in: privat

Das Buch entstand unter dem Eindruck des Abzugs der westlichen Truppen aus Afghanistan und der anschließenden Machtübernahme der Taliban. Die Herausgeberin Nahid Shahalimi lässt in „Wir sind noch da! Mutige Frauen aus Afghanistan“ die Stimmen unterschiedlicher afghanischer Frauen hörbar werden. Sie alle konnten sich in den letzten Jahren eine Karriere in Afghanistan aufbauen. Alle 13 Geschichten lassen das Bild einer sehr vielfältigen afghanischen Gesellschaft entstehen. Eine Gesellschaft, in der es beeindruckend viele gut ausgebildete Frauen und die entsprechenden Karriere-Chancen wirklich gibt.

TV-Stars und Programmierschulen für Mädchen

Die mutigen Frauen aus Afghanistan, die in dem Buch mit einem eigenen Beitrag zu Wort kommen, sind ganz unterschiedlich. Die Sängerin Aryana Sayeed ist dabei, die in Afghanistan eine eigene Musik-Show moderierte und Jurorin der TV-Formate „The Voice of Afghanistan“ und „Afghan Star“ war. Auch die Gründerin der ersten Programmierschule für Mädchen in Afghanistan, Fereshteh Forough, gehört dazu. Genauso gehören die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle oder die Politikerin Farima Gailani dazu. Sie hat an den Friedensverhandlungen von 2020 in Doha teilgehommen, die bereits eine geregelte Machtübergabe an die Taliban erreichen sollte. Zahlreiche weitere Künstlerinnen, Politikerinnen und Aktivistinnen bieten Einblicke in ihre beeindruckenden Karrieren. So entsteht insgesamt ein sehr vielfältiges und differenziertes Bild der Akteurinnen.

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