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Der Weg zur Integration durch Tanz

Stephanie Bangoura nimmt uns mit auf eine innere Reise der wundervollen Möglichkeiten von Ausdrucksformen über die Musik, durch deren natürliche wie auch universelle Sprache ein Weg zur Integration gelingen kann, der all unsere menschlichen Aspekte vereint. Das Tanzen bringt uns näher – zu uns selbst und unserem Gegenüber.

Stephanie Bangoura. Foto: Sophie Martin

Ausbildung und Auslandserfahrungen

Ich habe Performance Art in Brasilien studiert, hatte ein Stipendiat und habe dort an der staatlichen Universität für Tanz und Theater meinen Master gemacht mit dem Schwerpunkt zeitgenössische Tanzrituale. In Brasilien habe ich mich immer zuhause gefühlt, mit all den verschiedenen Identitäten. Brasilien ist in einem dauerhaften Identitätsfindungsprozess, denn es gibt in dem Land die verschiedensten Einflüsse. Von Indianern über Arabern, Afrikanern und Europäern sind hier alle Ethnien vertreten.

Ich habe in dem Teil von Brasilien gelebt und gearbeitet, in dem ungefähr 80 Prozent der Bevölkerung schwarz ist. Auch sie suchen – genau wie ich – ihre Wurzeln. Ich hatte immer große Schwierigkeiten mit diesem nur „Deutschsein“, habe schon immer nach den verschiedenen Seiten von Kulturen gesucht, einfach um mich ganz ausleben zu können. Insgesamt habe ich sieben Jahre in Brasilien verbracht. Und ich habe zwei Jahre im Senegal gelebt, um eben die westafrikanischen Tänze zu studieren. Dann war ich ein Jahr in New York, Havanna und später in Paris. In Paris habe ich auch meinen senegalesischen Tänzer, Musiker, Mann und Vater meiner Tochter getroffen.

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„Ich schreibe und fotografiere für das kohero Magazin, weil es durch seine unabhängige, kritische Berichterstattung einen wertvollen Beitrag zur Integration leistet. In der Redaktion arbeite ich mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammen und dieser kulturelle Austausch motiviert und begeistert mich.“
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