Nach "Die Wege in meiner neuen Stadt. Kleiner Reiseführer eines Geflüchteten. Teil I" und "Teil II" folgt nun der dritte Teil, in dem wir gedanklich mit durch das pulsierende Leben Rio de Janeiros streifen können:
Das Buch „Ramas Flucht“ erzählt eine Fluchtgeschichte – und das auf eine ganz besondere Weise. Denn in dem Buch zeigt sich zugleich eine bemerkenswerte Entstehungsgeschichte, die in einer außergewöhnlichen Illustrationskunst ihren Ausdruck findet:
Der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Hamburg wollte eine Plattform zum Publizieren für geflüchtete Autorinnen und Autoren bieten. Daher hat er ein Buch veröffentlicht. Der Titel ist “Fluchtpunkt Hamburg. Texte im Exil.
Der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Hamburg wollte eine Plattform zum Publizieren für geflüchtete Autorinnen und Autoren bieten. Daher hat er ein Buch veröffentlicht. Der Titel ist “Fluchtpunkt Hamburg.
Alejandro Iara fährt mit der Hand an der Stirn, um die Schweißperlen wegzuwischen, die sich immer wieder in die Augen drängen. Es ist ein sehr heißer Tag, wie fast immer im Norden Südamerikas, in diesem Niemandsland zwischen Venezuela und Brasilien.
Die ermüdete Sonne sammelte ihre letzten roten Strahlen und versteckte sich hinter den glühenden Bergen. In diesem Moment umarmte sie ihr Bild, wie ein kleines Kind, und weinte …
Lampedusa – die Insel im Mittelmeer war und ist für Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, eine Zwischenstation. Kein Ort zum Bleiben. Kein Ort, an dem sich das Gefühl von Vertrautheit und Orientierung leicht einstellen kann.
In seinem zweiten Buch „Der Fremde Deutsche – Leben zwischen den Kulturen“ beschreibt Umeswaran Arunagirinathan ( von allen „Umes“ genannt) sehr eindrucksvoll sein Leben in der neuen Heimat Deutschland.
Mein Name ist Sediqheh Jafari. Ich bin 28 Jahre alt, floh vor 18 Jahren von Afghanistan nach Deutschland und fühle mich heute gut integriert. Ich erinnere mich nur schwach an die damalige Situation in meiner Heimatstadt Herat.