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Siempre bienvenida: Chiles Realität erleben 

Distanz kann nicht nur räumlich sein – sie entsteht auch durch Unterschiede in der Lebensrealität. Über diese Unterschiede schreibt Consuelo in dieser Ausgabe von „Nicht hier, nicht dort.“

Fotograf*in: Jaime Sainte Marie auf unsplash

Kinder mit migrantischen Eltern begreifen früh, dass Teil ihrer Geschichte an einem anderen Ort auf diesem Planeten gelebt wurde. 12.506 Kilometer entfernt, trotzdem ganz nah. Wenn es dort bebte, bebte es bei uns, wenn es dort brannte, brannte es bei uns.

Am 16. September 2015 gab es in Chile ein Erdbeben. Die Leitungen waren kaputt, Wasser und Strom fielen aus, viele Menschen haben ihr Zuhause verloren. Eine Woche lang war ich davon überzeugt, dass ich meinen Vater verloren habe. Als im September 2019 „El Estaido Social“ explodierte und in den Straßen Chiles Kolonialstatuen von Menschenmassen beklettert und zerrissen wurden, Polizisten Frauen und Journalisten erschossen und in Kirchen Feuer gelegt wurde, teilte ich die Wut mit ihnen und misste mit meinem ganzen Körper, nicht vor Ort sein zu können.

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Consuelo Larrañaga ist gebürtige Berlinerin und studiert zur Zeit Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Udk Berlin. Ihre Leitthemen sind kulturelle Sensibilität, Zugehörigkeit sowie auch Repräsentation. Als ausgebildete Designerin und visuelle Künstlerin nimmt sie ihre Umwelt mit detailreicher Beobachtung und Reflexion auf.
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Consuelo Larrañaga ist gebürtige Berlinerin und studiert zur Zeit Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Udk Berlin. Ihre Leitthemen sind kulturelle Sensibilität, Zugehörigkeit sowie auch Repräsentation. Als ausgebildete Designerin und visuelle Künstlerin nimmt sie ihre Umwelt mit detailreicher Beobachtung und Reflexion auf.
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