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Seebrücke und SPD: Peer Asmussen im Gespräch

Für den Pinneberger Peer Asmussen lebt eine demokratische Gesellschaft von aktiven Demokraten. Seitdem die AfD im Bundestag vertreten ist und immer mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken, beschloss er deshalb sich einzubringen. Seit circa einem Jahr ist der 27-Jährige Versicherungskaufmann Mitglied in der SPD, darüber hinaus unterstützt er die Initiative Seebrücke. Doch der Weg in die Politik und in die Flüchtlingshilfe war anfangs gar nicht so klar für Peer Asmussen. Was für Ziele er mit seiner Arbeit verfolgt, was er sich für unsere Gesellschaft und Europa wünscht und warum er der Meinung ist, dass Migration nicht nur für Deutschland wichtig ist, davon berichtet er in dem folgenden Portrait.

Seit etwas über einem Jahr bin ich in der SPD in Pinneberg aktiv. Ich bin damals eingetreten als es um die GroKo-Debatte ging: Soll die SPD in die Regierung oder nicht? Ich persönlich war dagegen. Zunächst hatte ich auch gar nicht gedacht, dass ich der SPD beitreten würde. Doch dann war ich beim Parteitag und da waren so viele junge Menschen, die auch gesagt haben: Hey, wir wollen nicht, dass unsere Partei in die Regierung geht, wir wollen ein linkeres Profil. Das hat mich angesprochen, da habe ich gemerkt, dass die ähnlich denken wie ich, dass auch sie die SPD verändern wollen.

Aktiv in der SPD

Ich war also durchaus motiviert, aktiv mitzumachen, aktiv den Veränderungsprozess mitzugestalten. Denn: Die SPD muss moderner werden und auch jünger. Wie die Gesellschaft, so hat auch die SPD ein Überalterungsproblem. Und trotzdem haben wir in der SPD an die 80.000 Mitglieder, die unter 35 sind, doch abgesehen von Kevin Kühnert sieht man diese kaum, sie sind nicht so präsent.

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