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roots&reel #4: Elaha

In roots&reels schreibt Schayan über das neueste auf der Leinwand. Diesmal geht es um „Elaha“, den aktuellen Film von Milena Aboyan. Außerdem: ein Interview mit Fitore Muzaqi.

Fotograf*in: Wilhelm Gunkel auf unsplash

Elaha, eindrucksvoll gespielt von Bayan Layla, tanzt unbekümmert auf einer kurdischen Hochzeit. Sie tanzt und tanzt mit ihrem Verlobten, die beiden packen ihre wildesten Moves aus. Als sie sich nach kurzer Zeit hinsetzt, wird sie von ihrer Mutter ermahnt. Sie soll sich doch bitte beherrschen und anständig sein.

Diese anfängliche Szene aus „Elaha“, dem Debütfilm der Regisseurin Milena Aboyan, setzt den Ton für die nächsten zwei Stunden. Für wen leben Frauen eigentlich in patriarchalen Strukturen? Wer bestimmt ihr Leben? Und wie können sie sich davon befreien, ohne – wohlgemerkt – gegen ihre Familie zu gehen?

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Schayan Riaz
Schayan Riaz ist freiberuflicher Journalist, Filmkritiker und seit Neuestem auch Autor für unseren neuen kohero-Newsletter „Roots&Reels“. Alle zwei Wochen wird Schayan euch über aktuelle Nachrichten aus der Filmwelt berichten, Interviews mit Filmschaffenden führen und euch mit den besten Streaming-Tipps versorgen!
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