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Rassistische Pflichtlektüre in BaWü: Setzen, 6

Der Roman "Tauben im Gras" soll in Baden-Württemberg Pflichtlektüre an beruflichen Gymnasien werden. Das Buch beinhaltet jedoch rassistische Begriffe und Stereotype. Lehrerin Jasmin Blunt startete eine Petition: Schwarze Schülerinnen und Schüler dieser Reproduktion von Rassismus im Unterricht auszusetzen sei unzumutbar. Doch wie reagiert das Kultusministerium? Redakteurin Natalia Grote kommentiert.

Fotograf*in: Heye Jensen on unsplash

Ab 2024 soll der Roman „Tauben im Gras” in Baden-Württemberg Pflichtlektüre für das Deutsch-Abitur an berufsbildenden Schulen werden. Dagegen hat Jasmin Blunt eine Petition gestartet, denn das Buch ist voller rassistischer Stereotype und Begriffe wie dem N-Wort.

„Wenn ich mit dem N-Wort konfrontiert werde, dann hält für mich für einen Moment die Welt an. Ich fühle mich sofort hineingezogen in historische Kontexte und stelle meine Beziehungen zu anderen Menschen in Frage (…) Und mir dann vorzustellen, dass Schwarze Schülerinnen und Schüler all diese Emotionen und Gedanken im Unterricht aufarbeiten sollen – das war für mich unvorstellbar”, sagt die Schwarze Lehrerin im Interview mit ZDFheute.

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Natalia ist in den Bereichen (Mode-)Journalismus und Medienkommunikation ausgebildet und hat einen Bachelor in Management und Kommunikation. Derzeit studiert sie Digitalen Journalismus im Master. Besonders gerne schreibt sie über (und mit!) Menschen, erzählt deren Lebensgeschichten und kommentiert gesellschaftliche Themen. Sie leitet die Redaktion und das Schreibtandem von kohero.     (Bild: Tim Hoppe, HMS)
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