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Neues aus Afghanistan im Mai

In unserer monatlichen Kolumne fasst unsere Autorin Sahar Reza Neues aus Afghanistan zusammen. Diesen Monat geht es unter anderem um die Frauenbewegung und Einschränkung der Pressefreiheit.

afghanische Flagge am Mast vor Bergen
Fotograf*in: Farid Ershad auf unsplash

Geheimdienst

Der Geheimdienst der Taliban hat zum zweiten Mal einen Menschenrechtsaktivisten in Kabul festgenommen. Er wurde vor einem Monat ebenfalls verhaftet und nach Intervention der örtlichen Ältesten/ Senioren freigelassen.

Außerdem verhaftete der Taliban-Geheimdienst Majid Zia, einen zivilen Aktivisten der vorherigen Regierung. Er wurde auf dem Flughafen von Kabul festgenommen, als er in den Iran reiste. Er war ein civil activist und Medienberater für die Rahmani-Stiftung in der vorherigen Regierung. Außerdem war er in der Vorgängerregierung als Beamter im Innenministerium tätig. 8am.media

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Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“

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Ramadan, Reflexion und Identität

Während ich diesen Text schreibe, sitze ich im Zug nach Berlin. Ich fahre nach Hause, zu meiner Familie in Berlin, um gemeinsam mit ihnen das Ende des Fastenmonats Ramadan zu feiern. Normalerweise kommentieren Hussam, Natalia und ich in dieser Kolumne das aktuelle Geschehen aus unserer Perspektive zu Themen um Flucht und Migration. Und auch diese Woche hätten wir über europäische Abschottungspolitik schreiben können oder über Todeszahlen im Mittelmeer. Doch vielleicht halten wir auch kurz in dieser Kolumne inne, denn schließlich ist heute Feiertag. Zur Ramadan-Zeit fühle ich mich besonders mit meiner Familie und meiner Religion verbunden. Doch seitdem ich ausgezogen bin, empfinde ich auch eine gewisse Distanz und Isolation. Denn ich habe hier kaum Anschluss an muslimische Communities, kenne die Moscheen nicht und erwische mich häufig dabei, vor diesen Kontakten zurückzuscheuen. Vielleicht weil ich nicht 30 Tage am Stück faste, vielleicht weil ich in einem sehr weißen und christlich geprägten Umfeld aufgewachsen bin und vielleicht weil ich mich oftmals unsicher oder nicht so gefestigt in meinem Glauben fühle. salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen.  Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de Dein kohero-Team Hier anmelden!  

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Ein Flüchtlingsgipfel bringt Abschiebungen statt Lösungen

Das Flüchtlingsthema hat in Deutschland einen Gipfel erreicht. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse eines Treffens zwischen Kommunen, Ländern und Bund, genannt Flüchtlingsgipfel, bekannt. Es ging auch in den Tagen und Wochen davor vor allem um die starke Belastung der Kommunen durch Geflüchtete. In vielen Kommunen können Sprachkurse nicht stattfinden und die Kitas und Schulen sagen, sie sind an ihrer Belastungsgrenze. Und es fehlt überall an Wohnraum und Unterbringungsplätzen. Natürlich stellt sich die Frage, warum die Kommunen nicht auf eine mögliche Notsituation vorbereitet sind? Haben sie nicht darüber nachgedacht, oder fehlt ihnen die Kreativität? Oder sind wir jetzt in dieser Notsituation angekommen, ohne dass es die breite Öffentlichkeit bemerkt hat? salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen.  Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de Dein kohero-Team Hier anmelden!  

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Salam Syria! Konzert in der Elbphilharmonie

Wir gingen zusammen mit 25 Start with a Friend Tandems- Deutsche und Geflüchtete als eine große Familie- zur Elbphilharmonie, um das Konzert Salam Syria zu hören. Es gab arabische Musik und westliche Musik in einem Konzert, Integration macht Musik. Wir sind zur Elbphilharmonie gelaufen. Die Aussicht war toll mit dem Sonnenuntergang und Hamburg von oben, wenn die Sonne Abschied von der Stadt nimmt. salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen.  Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de Dein kohero-Team Hier anmelden!  

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Photo by Ansgar Scheffold on Unsplash

Wann kann ich Deutsche/r sein?

Ich habe mich an die Frage erinnert, ab wann man davon reden kann, dass man ein Deutscher ist. Immer wieder habe ich von dem Problem gehört, dass er oder sie kein Deutscher oder keine Deutsche sei, obwohl sie einen deutschen Pass besitzen. Ich glaube, dass die Menschen keine Ausländer mehr sind, wenn sie die Sprache von diesem Land sprechen können und wenn sie die Kultur von diesem Land verstehen. Aber bisher habe ich die Antwort auf die Frage, wann ich Deutscher sein kann oder darf, nicht gefunden. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube, dass alle Ausländer beziehungsweise Migranten genau diese Frage beschäftigt. salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen.  Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de Dein kohero-Team Hier anmelden!  

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Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
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