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Rassismus im Gesundheitssystem – eine Bestandsaufnahme

Rassismus äußert sich im Gesundheitssystem auf unterschiedliche Art und Weise. Doch es fehlt an belastbaren Zahlen und Daten. Eine Bestandsaufnahme über koloniale Annahmen, Falschdiagnosen und mangelnde Sensibilität in der medizinischen Ausbildung.

Fotograf*in: Kayla Speid auf Unsplash

Im Jahr 2021 hat ein Forschungsteam im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Forschungsprojekt Diskriminierungsrisiken und Diskriminierungsschutz im Gesundheitswesen vorgelegt. Das Ergebnis: Diskriminierungsrisiken gibt es sowohl im Zugang als auch in der Inanspruchnahme von gesundheitlicher Versorgung. Diskriminierungen wie Rassismus äußere sich nicht nur in Form von diskriminierendem Verhalten seitens des medizinischen Personals, sondern viel mehr durch institutionelle Praktiken und Abläufe, die ein ungleiches Behandeln von Patienten*innengruppen begünstigen würden.

Rassismus im Gesundheitswesen ist vielschichtig und betrifft Menschen auf vielen Ebenen. Manchmal richtet sich der Rassismus an das Personal im Gesundheitswesen, manchmal an die Patient*innen und manchmal kostet der Rassismus auch Leben, wenn dadurch verhindert wird, dass Krankheiten frühzeitig erkannt und richtig behandelt werden können.

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brenda Kusi-Appiah
Brenda studiert Politikwissenschaften und öffentliches Recht in Frankfurt. Sie hat ghanaische Wurzeln und interessiert sich vor allem für gesellschaftspolitische und kulturelle Themen. Neben ihrer Arbeit bei einer gemeinnützigen Organisation verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben.
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