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Neues aus Afghanistan im Juli

In unserer monatlichen Rubrik "Neues aus Afghanistan" fasst unsere Autorin Sahar Reza die Ereignisse des letzten Monats, Juli, zusammen. Heute geht es überwiegend über die Gewalt, die den Menschen in dem Land angetan wird.

Kabul, Neues aus Afghanistan
Fotograf*in: Mohammad Rahmani on Unsplash

Aufbau von Koranschulen

Die Taliban bauen in Panjshir, Khost und Tora Bora extremistische Koranschulen auf und versuchen, Afghanistan in eine Hochburg des Terrorismus zu verwandeln. Die Einrichtung eines Trainingscamps mit einer Kapazität von Tausenden von Schülern unter einem religiösen Vorwand hat keine anderen Ziele als die Provinzen in eine starke Basis für Terroristen zu verwandeln. Die Einrichtung solcher Schulen ist weder notwendig noch sinnvoll, sondern sie dient anderen Zielen. Wenn diese Situation fortgesetzt wird, dann wird es für die gesamte Region und die Welt gefährlich, da die Taliban dort Terroristen hervorbringen werden.  *8am.af

Frauen begehen Selbstmord

In weniger als 24 Stunden haben drei Frauen in den Provinzen Takhar, Uruzgan und Diakondi Selbstmord begangen. Die Gründe für ihre Selbstmorde waren: Armut, häusliche Gewalt, fehlende Bildung und Arbeitslosigkeit sowie Dutzende anderer Schwierigkeiten, mit denen afghanische Frauen konfrontiert sind. Sie haben keine andere Wahl, als Selbstmord zu begehen. Es fehlt an rechtlichen Institutionen, die sich mit Fragen der häuslichen Gewalt befassen. *8am.af

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Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
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