Suche

Meine Geschichte mit der Flucht – eine von vielen

Am Internationalen Tag der Geflüchteten erzählt Zouya ihre Geschichte, die vor Jahren begann, aber immer noch passiert. Sie hinterlässt ihre Spuren in Körper und Seele. Sie wird von keiner Handlung oder genauen Details bestimmt. Es ist eher ein Teppich von Gefühlen und Gedanken, den Zouya ausrollt.

Fotograf*in: Angello Lopez. via Unsplash

Ich habe mein Land nicht plötzlich oder unvermittelt verlassen. Es geschah in Etappen. Meine Familie und ich lebten als Vertriebene in verschiedenen Teilen Syriens, bis ein Bleiben unmöglich wurde. Anfang 2014 kamen wir aus Syrien in die Türkei, unsere erste Station auf der Flucht.

Das war das letzte Mal, dass ich das Gesicht meines Landes gesehen und seine Luft eingeatmet habe. Wir hatten nicht den Luxus, dem Land gebührend Lebewohl zu sagen. Wir verließen es zuletzt versteckt und schnell. Das Ziel war sehr bescheiden und schwierig zugleich: nur zu überleben.

salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen. 

Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de

Dein kohero-Team

Hier anmelden!

 

Schlagwörter:
Nach 45 schönen und erfolgreichen Berufsjahren habe ich mich entschlossen in Rente zu gehen. Aber mit dem Ziel, nicht…
Wir gehen zurück zu unseren Anfängen und veröffentlichen Portraits aus unserem Archiv. Viele Geflüchtete haben uns ihre Geschichten erzählt,…
„Wenn Dir einmal jemand gesagt hätte, dass an deinem 70. Geburtstag dein Sohn in die Ostukraine gehen würden, um…
Kategorie & Format
Autorengruppe
Ich komme aus Syrien und bin seit etwa fünf Jahren Flüchtling in Deutschland. In meiner Heimat habe ich Anglistik studiert und als Übersetzerin für Arabisch und Englisch gearbeitet. Während meines Aufenthalts in der Türkei als erste Phase meiner Flucht habe ich als Übersetzerin und Dolmetscherin für Organisationen der syrischen Zivilgesellschaft gearbeitet. Mir gefiel die Idee, für kohero zu schreiben, weil es mehr als nur das Schreiben ist, sondern auch eine menschliche Begegnung, durch die man andere Menschen kennenlernen kann. Ich verstehe es als ein Raum des Austauschs und der Bereicherung, der auf Offenheit und Akzeptanz basiert . Ich denke, es gibt viele wichtige Themen, über die man schreiben kann, einschließlich die Themen Integration, Arbeitsmarkt sowie Muttersprache und ihre Bedeutung und wie es verstanden wird. Auch die Muttersprache und ihre Bedeutung ist mir ein wichtiges Thema.
Atakan: Zusammenarbeit ist essenziell

Atakan aus Berlin ist Erzieher und arbeitet mit Kindern in der Grundschulpädagogik. Was hat den 26-Jährigen auf diesen Berufsweg geführt?

Heimatverlust als Tabuthema?

Wie fühlt sich der Verlust der Heimat an? Und warum wird oft nicht darüber gesprochen? Ein Blick auf die Identität der Autorin als Kirgisin und als Deutsche, Einsamkeit und Regenwetter.

Ssega Albarak Ulutas: gegen Stereotype kämpfen

Ssega Albarak Ulutas, 22 Jahre alt, hat eine Leidenschaft für soziale Medien, Reisen und das Teilen neuer Erlebnisse mit Freunden. Sie ist entschlossen, ihre Erfahrungen als Person mit Migrationshintergrund für positive Veränderungen einzusetzen.

Peter Fröberg Idling – Pol Pots Lächeln

1978 berichtet eine schwedische Delegation begeistert aus Kambodscha. 28 Jahre später versucht Peter Fröberg Idling zu ergründen, wie sie damals das Leid der Bevölkerung übersehen konnten.

Kohero Magazin