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Mein Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft

Ajda Omrani, 1986 in Berlin geboren, musste gemeinsam mit ihrer Familie viele bürokratische Hindernisse überwinden, um Deutsche zu werden. Sie berichtet über den langwierigen Vorgang, doppelte Staatsbürgerschaft und Verbundenheitsgefühl.

Als kohero-Redaktionsleiterin Natalia bekannt gab, dass das Fokusthema für die nächsten Wochen „Staatsbürgerschaft“ lauten würde, kam mir sofort mein eigener steiniger Weg zum deutschen Pass in den Sinn. Obwohl ich 1986 in Berlin geboren wurde, konnte ich erst mit Anfang 20 den Reiseausweis für Geflüchtete, den man an seiner blauen Farbe und den zwei schwarzen Streifen in der linken oberen Ecke erkennt, gegen einen bordeauxroten Pass für deutsche Staatsbürger*innen eintauschen. Meine Geschichte mag eine besondere und wahrscheinlich extreme sein, aber es gibt da draußen sehr viele Menschen, die wie meine Familie und ich mit den Hürden und der Bürokratie der Einbürgerung zu kämpfen haben.

Nach der Flucht aus dem Iran: Leben unter falschem Namen in der DDR

Aber fangen wir erstmal damit an, warum meine Eltern gezwungen waren, ihre Heimat hinter sich zu lassen. Mein Vater war im Iran politisch aktiv. Mit 21 Jahren wurde er, wie so viele zu jener Zeit, ins Gefängnis gesteckt, weil er sich gegen den Schah aufgelehnt hatte. Trotz drei Jahren Haft setzte er seine politischen Aktivitäten auch während der Islamischen Revolution fort und arbeitete als Journalist.

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Ajda Omrani
Ajda hat einen Master in Medienwissenschaft der TU Berlin und arbeitet seit 2018 in einer Event- und Kommunikationsagentur. Sie reist viel, würde am liebsten die ganze Welt erkunden. Ihre zweite Leidenschaft ist Schreiben. Bei Kohero unterstützt sie Menschen mit Fluchtgeschichte beim Schreiben.
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