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Kommune bewegt Welt: Wettbewerb für Entwicklungspolitik

Für ein Miteinander auf Augenhöhe – der Wettbewerb "Kommune bewegt Welt" ehrt Kommunalpolitik, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzt und dafür mit zivilgesellschaftlichen Organisationen kooperiert

Preisuebergabe 2_C-Engagement Global
Fotograf: Christian Lademann/SKEW

Soziales Engagement beginnt im Kleinen: bei den Bürger*innen, die sich mit den Kommunen und Städten zusammentun, um gemeinsam Großes zu bewirken. Durch den Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ soll genau dieses gewürdigt werden, indem kommunale Entwicklungspolitik, die mit zivilgesellschaftlichen Organisationen kooperiert, ausgezeichnet wird. „Kommune bewegt Welt“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global ausgerichtet. Der zweijährliche Wettbewerb läuft bereits seit dem 7. März.

Teilnehmen können deutsche Kommunen, also Städte, Gemeinden und Landkreise, die mit entwicklungspolitisch aktiven Organisationen aus der Zivilgesellschaft kooperieren. In den vergangenen Jahren wurde nur die Zusammenarbeit mit migrantischen Organisationen prämiert. Die Teilnahmebedingungen wurden also diesbezüglich erweitert.

Ausgezeichnet werden die Gewinner*innen von einer unabhängigen Jury in vier Kategorien: kleine (bis 20.000 Einwohner*innen), mittlere (von 20.000 bis 100.000 Einwohner*innen) und große Kommunen (ab 100.000 Einwohner*innen) sowie Newcomer. Der Gesamtwert der Preisgelder beträgt 138.000 Euro. Diese können zur Weiterentwicklung der jeweiligen Projekte und neuer Ideen genutzt werden. 2020 wurde u.a. Düren mit einem ersten Platz ausgezeichnet. Damals noch online, findet die Preisverleihung im Rahmen des deutschlandweiten Netzwerktreffens in diesem Jahr am 15. September in dem Gewinner-Kreis nahe Köln statt. Noch bis zum 3. Juni 2022 ist die Anmeldung zum Wettbewerb offen. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt bietet regelmäßige virtuelle Beratungstermine an, in denen Fragen zur Bewerbung geklärt werden können.

Erfahrungsaustausch "Kommune bewegt Welt", Marburg 2017, Engagement Global/Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW). Fotocredit: Christian Lademann/SKEW
Erfahrungsaustausch „Kommune bewegt Welt“, Marburg 2017, Engagement Global/Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW). Fotocredit: Christian Lademann/SKEW

„Das gemeinsame Engagement von Verwaltung und Zivilgesellschaft sichtbar zu machen und Bündnisse zu stärken, dafür steht der Wettbewerb ‚Kommune bewegt Welt'“

Kommunale Entwicklungspolitik umfasst Konzepte, Projekte und Maßnahmen von Städten, Kreisen und Gemeinden, die der ökologischen, wirtschaftlichen und sozial nachhaltigen Entwicklung dienen. Diese fokussiert sich allerdings nicht nur auf lokale Ziele, sondern es geht auch um die Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen des Globalen Südens. Konkret handelt es sich hierbei laut des Deutschen Institutes für Entwicklungspolitik um Klimapatenschaften oder Programme zur Demokratieförderung.

Der Wettbewerb ehrt Engagement zwischen den Kommunen und der Zivilgesellschaft, macht die Vielfalt unserer Gesellschaft sichtbar sowie motiviert und fördert neue Projekte. Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Schirmherrin des Wettbewerbs Svenja Schulze sieht die Arbeit von Kommunen als fundamental für die Umsetzung der Agenda 2030. Diese wurde 2015 von den UN beschlossen und beinhaltet 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, u.a. auch im sozialen Bereich. „Viele Kommunen in Deutschland engagieren sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern für gerechte, nachhaltige Entwicklung weltweit. Das gemeinsame Engagement von Verwaltung und Zivilgesellschaft sichtbar zu machen und Bündnisse zu stärken, dafür steht der Wettbewerb ‚Kommune bewegt Welt‘“, so Schulze.

Natalia ist in den Bereichen (Mode-)Journalismus und Medienkommunikation ausgebildet und hat Kommunikation und Management studiert. Besonders gerne schreibt sie über (und mit!) Menschen, erzählt deren Lebensgeschichten und kommentiert gesellschaftliche Themen. Sie leitet die Redaktion und das Schreibtandem von kohero. „Ich arbeite bei kohero, weil ich es wichtig finde, dass die Geschichten von Geflüchteten erzählt werden – für mehr Toleranz und ein Miteinander auf Augenhöhe.“  
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