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Eine Kosmopolitin reist um die Welt – und zu sich selbst

Özge A. ist in der Türkei aufgewachsen und konnte im Erasmus ihre ersten Auslandserfahrungen sammeln, die sie verändert haben. War sie in ihrer Jugend von einem konservativen Umfeld geprägt, lebt sie heute liberal. Die Distanz zu ihrem Heimatland hat sie zu ihrer wahren Natur gebracht: Kosmopolitin. Heute hat sie eine ganz andere Sichtweise bezüglich der Frauenrolle sowie dem Lebenssinn und betreibt eine eigene Webseite, auf der sie Tipps zu Städtereisen gibt. Beruflich integriert sie als Willkommenslotsin Flüchtlinge in den Garten- und Landschaftsbau. Im Interview verrät Özge uns ihren großen Traum und was sie über die Frauenrolle denkt. Die Redaktion findet: Wir brauchen mehr solcher Heldinnen.

Wie bist du nach Deutschland gekommen?

Über das Erasmus-Programm war ich in Deutschland, um mich ins Dolmetschen von Türkisch-Deutsch zu vertiefen. Der Kontakt mit so vielen Kulturen hat für mich eine ganz andere Sache vertieft: Mich selbst. Man sagt, auf Reisen finde man sich selbst. Das kann ich bestätigen.

Die Offenheit meiner Kommilitonen hat meinen Horizont erweitert. Daher habe ich mein Masterstudium in Deutschland fortgesetzt und meinen Schwerpunkt auf Entwicklungspolitik gelegt. Ob das bewusste Leben in einem anderen Land eine Flucht ist, werde ich irgendwann herausfinden. Aktuell entdecke ich gern die Welt und finde dabei viel über mich selbst heraus.

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