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„Japaner essen nicht jeden Tag Sushi“

Kommunikation ist wichtig für das Verständnis zwischen Kulturen, findet Yuki – und beantwortet einige Fragen, die Deutsche oft über Japan stellen: zu Alltag, Religion und Essen.

Fotograf*in: Tamas Pap auf unsplash

Einige Menschen stellen mir viele Fragen, wenn ich sage, dass ich Japaner bin. Eine Frau in der U-Bahn hat mir von ihrem Urlaub in Japan erzählt. Sie wollte gern wissen, wie sie japanischen Tee machen kann, den sie als Souvenir in Japan gekauft hat. Mein Freund aus meiner Sprachschule, der aus der Türkei kommt, hat mich nach einem TikTok-Video aus Japan gefragt. Und einmal habe ich meiner Lehrerin empfohlen, welche Stadt sie während ihrer Reise durch Japan besuchen sollte. Solche lustigen Gespräche erinnern mich an eine Geografie-Stunde in meiner Schulzeit.

Gleichartige Gesellschaft in Japan

In Japan ist es sehr unwahrscheinlich, eine eingewanderte Person kennenzulernen: Fast jede*r versteht Japanisch und 98 % der Bevölkerung sind Japaner*innen. Es gibt zwar ein indisches Restaurant in meiner Heimatstadt, aber die Menschen aus Nepal und Indien, die dort arbeiten, sprechen nur auf Japanisch. Die Wörter auf Hindi, die du dort hörst, sind nur „Namaste“ und „Dhanyavad“. Die japanische Gesellschaft wird von ausländischen Arbeitnehmenden unterstützt, ähnlich wie in Deutschland. Sie arbeiten in einer Fabrik in der Vorstadt oder auf dem Feld, deshalb lernen die Japaner*innen sie nicht oft kennen. 

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Yuki ist aus Japan nach Deutschland migriert. Hier erzählt er von seinen Erfahrungen.
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