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In Syrien gibt es auch Weihnachten.

Mit diesen Worten begrüßen sich die Christen in Syrien zu Weihnachten. Vor allem in Städten wie Homs oder auch im Viertel Bab Touma in Damaskus wird das heilige Fest ähnlich wie in Deutschland gefeiert. Trotz des Krieges und der eisernen Diktatur des nicht gewählten Präsidenten Assad genießen die verschiedenen christlichen Gruppen eine relative Freiheit. Der 25. Dezember ist selbst in Syrien ein offizieller Feiertag, auch wenn nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung aus Christen besteht.

„MILAD MAJID“

Die Ursprünge der syrischen Christen

Die Geschichte dieser Konfession im heutigen Syrien hat ihren Ursprung im alten Antiochien, heute Antakya. Dort wurden nach der Apostelgeschichte die Jünger Jesu zum ersten Mal Christen genannt. Antiochien war neben Rom, Konstantinopel und Alexandrien ein Patriarchensitz – noch vor Jerusalem. Auch christliche Wallfahrtsorte sind in Syrien zu finden. Saidnaya, gegründet vom Kaiser Justinian, beherbergt das wahrscheinlich älteste ständig bewohnte Nonnenkloster der Welt.

Weihnachtstraditionen – sie gibt es auch in Syrien

Die Nachfahren dieser Gläubigen haben über viele Jahre das Weihnachtsfest wie in anderen Ländern gefeiert. In der Vorweihnachtszeit steckten syrische Kinder einen Wunschzettel in einen Strumpf. Außerdem wird gebrauchtes Spielzeug oder Kleidung gespendet. Die Kirchen lassen es dann Bedürftigen zukommen. Am Heiligabend kommen viele Familien nach dem Kirchengang zusammen und ein Großteil kleidet sich traditionell vor dem Fest neu ein.

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Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet. Nebenbei hat er sich auch als Drehbuchautor und Fotograf beschäftigt – und für das Flüchtling-Magazin, heute kohero, geschrieben.
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