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In Hamburg habe ich schwimmen gelernt

Mein Name ist Ibrahem Ismael, ich bin dreißig Jahre alt. Ich komme aus der Stadt Ar-Raqqa, das liegt in Nord-Ost Syrien. Seit dem Kriegsausbruch sind viele Tausende Bewohner aus der Stadt geflohen, da die Stadt unter die Kontrolle des IS geriet. Die Situation ist immer noch sehr kritisch.

Ar-Raqqa ist eine schöne Stadt am Fluss Euphrat. Die Stadt umgibt eine historische Mauer, sie stammt aus der Zeit des Abbasiden Kalifats. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die wunderschöne Burg Qalʿat Dschaʿbar, sie liegt auf einer Insel in einem Stausee, der durch eine Talsperre am Euphrat entstanden ist.

In Aleppo habe ich  Englisch und Literatur studiert und ein pädagogisches Diplom erworben. Ich mag klassische Literatur wie „Homer“ oder englische Klassiker von Charles Dickens. Ich lese auch gerne den Dramatiker Christopher Marlowe, insbesondere seine „The Tragicall History of Dr Faustus“.
In Syrien habe ich drei Jahre als Lehrer gearbeitet. Eigentlich wollte ich noch ein Jahr studieren und einen Masterabschluss als Übersetzer machen. Aber es war nicht möglich, da der Krieg in Syrien ausbrach und es in Aleppo gefährlich wurde. Im Krieg habe ich als Übersetzer bei „Ärzte ohne Grenzen“ gearbeitet und war bei IRC (International Rescue Committee) bei „Cash for Work“ als Beobachter tätig. Letztes Wochenende war ich übrigens in Berlin bei der Mitgliederversammlung „Ärzte ohne Grenzen“.

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Die Integration ist für mich eine große Herausforderung, sagt Nabih Haj Ismail aus Syrien. Ich beschäftige mich mit der…
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