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Geflüchtete Frauen in Deutschland: Balanceakt zwischen zwei Welten

Souad Abbas lebt seit drei Jahren in Deutschland. Derzeit arbeitet die Syrerin als Chefredakteurin für die arabischsprachige Zeitung Abwab, die in Deutschland veröffentlicht wird. Ihr Hintergrund in humanitärer Arbeit mit Geflüchteten in Syrien und im Libanon gaben ihr viele Einblicke in die Probleme aller, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen – und die Herausforderungen, denen speziell Frauen gegenüberstehen. In folgendem Interview mit Franziska Bauer für das "Flüchtling-Magazin" erzählt sie davon:

Flüchtling-Magazin: Ich nehme an, du stimmst mit mir darin überein, dass geflüchtete Frauen größere Hürden zu überwinden haben als Männer. Was ist die erste, die dir einfällt?

Souad Abbas: Man muss den kulturellen Faktor im Blick haben: Für viele Frauen, die aus der gleichen Region kommen wie ich ist es hier das erste Mal, dass sie beruflich tätig werden. In ihren Heimatländern konnten oder durften sie oft nicht arbeiten. Hier sind sie unabhängiger, aber sie sind auch gezwungen, zu arbeiten. Das erzeugt Stress. Natürlich ist es aber auf lange Sicht positiv: für sie selber, ihre Unabhängigkeit und ihre Familien.

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Franziska arbeitet in den Bereichen Marketing, Redaktion und Social Media in Berlin. Sie interessiert sich für interkulturelle Verständigung und für alles rund um die Themen Migration und Integration. „Das Tolle am Flüchtling-Magazin finde ich, dass es einen partizipativen Ansatz hat und einen Dialog schafft – für alle, die in Deutschland leben.“
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